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Langenfeld/Monheim
Feuerwehr testet heute neue Sirenenanlage

Langenfeld/Monheim. Die Signale "Feueralarm", "Warnung der Bevölkerung" und "Entwarnung" sollen einmal jährlich zu hören sein.

Hochbetagte Langenfelder und Monheimer verbinden damit schreckliche Erinnerungen, und auch im Kalten Krieg waren sie - zum Glück nur zur Probe - regelmäßig zu hören: Sirenen, die im gesamten Stadtgebiet vor einer Großgefahrenlage warnen. Heute ab 12 Uhr wird es in Monheim wieder einen solchen Probealarm geben. In Langenfeld dürfte er in den kommenden Monaten folgen. Grund: Beide Städte haben auf die so genannte digitale Alarmierung umgestellt.

Bei dem Probealarmlauf werden heute Mittag in Monheim erstmals die Sirenensignale "Feueralarm", "Warnung der Bevölkerung" und "Entwarnung" nacheinander ausgelöst. Die letzteren beiden Signale waren bisher so nicht möglich. "Unsere Sirenen sind nach wie vor die schnellste und effektivste Möglichkeit, um im Gefahrenfall Aufmerksamkeit in der Bevölkerung zu erregen und diese zu warnen", sagt Feuerwehrleiter Hartmut Baur.

Auf Handzetteln erklärt die Feuerwehr die Bedeutung der einzelnen Sirenensignale und die jeweils korrekte Verhaltensweise. Die Flyer liegen auf der Wache an der Paul-Lincke-Straße und im Rathaus aus. Das Informationsblatt ist zudem über die Startseite der städtischen Homepage abrufbar. "Im Gefahrenfall sollten die hierin enthaltenen Hinweise unbedingt beachtet werden", sagt Baur.

Der Probelauf an diesem Wochenende wird nicht der letzte sein. Jeden ersten Samstag im Monat testet die Feuerwehr künftig um 12 Uhr die Sirenen auf ihre Funktion - dann allerdings nur kurz mit dem Signal "Feueralarm". Einmal jährlich, und zwar immer am ersten Samstag im März, werden um 12 Uhr zusätzlich die Signale "Warnung der Bevölkerung" und "Entwarnung" testweise ausgelöst.

"Durch die regelmäßige Probealarmierung ist sichergestellt, dass die Sirenen im Ernstfall auch tatsächlich funktionieren", erläutert Baur. Im echten Gefahrenfall werde es zudem immer ergänzende Hinweise über die lokalen Radiosender WDR 2 und Radio Neandertal sowie auf der städtische Homepage www.monheim.de und über die städtische Facebookseite geben. Alle Signale sollen in Kürze auch als ergänzende Hörprobe und akustische Hilfe zur Unterscheidung über die städtische Homepage abrufbar sein.

(gut)
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