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Langenfeld
Film zeigt Geschichte und Schicksal Langenfelder Juden

Langenfeld. Am Sonntag zeigt der Filmkreis der Volkshochschule seine Dokumentation "Langenfelder Juden - ihre Geschichte und ihr Schicksal". Im März hatte dieser Film Premiere, nun wird er erneut bei freiem Eintritt gezeigt. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

Dort, wo heute die Stadthalle steht, war einst das Wohnhaus der jüdischen Kaufmannsfamilie Meyer. Als sie mit Vater Bernhard, Mutter Emmy und ihrer großen Schwester Erika 1941 nach Riga deportiert wurde, war Helga Meyer zehn Jahre alt, im KZ Stutthoff verliert sich ihre Spur. Wie ihre Eltern starb sie im Konzentrationslager, nur Schwester Erika hat den Holocaust überlebt. Das Schicksal der Meyers und anderer Langenfelder Juden wird in der zweiteiligen Dokumentation aufgegriffen. Als zweites Thema beschäftigt sie sich mit dem alten jüdischen Friedhof an der Klosterstraße in Richrath und einstigen Begräbnisritualen. Der Filmkreis Langenfeld, eine Abteilung der Volkshochschule, benötigte nach Angaben seines Leiters Max Heribert Gierlichs über ein Jahr für Recherche, Dreh- und Schnittarbeiten. Unter anderem erklärt der Rabbiner Aharon Ran Vernikovsky jüdische Begräbnisrituale.

Sonntag, 22. November, 16 bis 18 Uhr, Pfarrsaal der kath. Kirchengemeinde St. Josef und Martin, Josefstraße 4.

(mei)
 
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