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Langenfeld
Firma Emerson verhandelt über Aufhebungsverträge

Langenfeld. Mit dem angekündigten Umzug der Firma Emerson zum Jahreswechsel von Haan nach Langenfeld kommt es offenbar zu Unruhe und Gerüchten. So erreichte die RP-Redaktion eine Mail, der zufolge es zeitgleich mit dem Umzug über Aufhebungsverträge zu einem Abbau von rund 30 Stellen kommen soll. 270 Mitarbeiter zählt der Betrieb. Zieht nun eine reduzierte Mannschaft von Haan nach Langenfeld?

Geschäftsführer Andreas Fuchs dementiert: "Wir gehen davon aus, dass sich die Mitarbeiterzahl durch den Umzug nicht reduzieren wird." Dass es Verhandlungen über Aufhebungsverträge gibt, dementiert Fuchs indes nicht. Das habe allerdings nichts mit dem Umzug zu tun und werde "im bestmöglichen Interesse der Mitarbeiter geschehen - wie zum Beispiel durch Vorruhestandsregelungen", führt er aus. "Ganz allgemein gilt, dass von Zeit zu Zeit auch über sozialverträgliche und freiwillige Aufhebungsverträge unsere Kapazitäten an die langfristige Entwicklung des Weltmarktes angepasst werden müssen." Der Markt sei zurzeit schwierig. "Generell ist eine Verlangsamung des globalen Wachstums zu spüren, was Auswirkungen auf unser Geschäft hat. Speziell der exportlastige Maschinen- und Anlagenbau leide zurzeit unter einem niedrigen Ölpreis, der sich negativ auf die Investitionsbereitschaft der Kunden auswirkt. Zugleich steigt der Wettbewerb aus dem asiatischen Raum."

Wie viele Aufhebungsverträge ausgehandelt werden, verrät Fuchs nicht. Bei der Auswahl der Mitarbeiter und den Abfindungsangeboten würden die persönlichen Lebensumstände "so weit wie möglich berücksichtigt", betont Fuchs.

(arue)
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