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Langenfeld
Floristin massiert mit Regentropfen

Langenfeld. Uta Hoemann-Dewenter bietet auch Blumensteckkurse an. Von Isabel Klaas

Ihre Wurzeln kann Uta Hoemann-Dewenter nicht verhehlen. Die Farbe Grün liegt ihr als Spross der ehemaligen Baumschule Hoemann offenbar im Blut. Grün ist nicht nur ihre Kleidung, grün ist auch die vorherrschende Farbe in ihren Unternehmensräumen an der Bogenstraße, wo sie Shiatsu, Professional Stone Massage und Raindrop Technique anbietet - alles Entspannungsbehandlungen. "Freiraum für dich" nennt die Floristenmeisterin ihr kleines Dienstleistungsunternehmen, mit dem sie vor allem eines will: den Menschen mehr Ruhe, Gelassenheit und Lebensfreude schenken. "Denn viele", sagt sie "laufen doch oft sehr verkniffen und verspannt durch die Gegend."

Uta Hoemann-Dewenter ist selbst das allerbeste Beispiel für das, was sie vermitteln will: Ruhig, freundlich und strahlend lädt die Mutter von vier Kindern dazu ein, sich ihren Händen und ihrer sanften Stimme zu überlassen und eine Stunde lang mal einfach loszulassen und zu entspannen. Soweit wie man glauben mag, ist ihr zweiter Beruf als Shiatsu-Praktikerin gar nicht vom angestammten Beruf entfernt. Auch bei ihren Massagetechniken setzt Hoemann-Dewenter auf Natur, auf natürliche wertvolle Öle, die nach Blaufichte oder Zeder duften und dem Menschen helfen, zu entspannen und darüber hinaus Alltagsblockaden zu lösen.

"Ich bin keine Esoterikerin, ich stehe mit beiden Beinen auf dem Boden", stellt sie fest. "Ich will nur weitergeben, was ich am eigenen Leibe als sehr wohltuend empfunden habe und was für meinen inneren Ausgleich sorgte." Shiatsu lernte sie während der Schwangerschaft kennen. "Das war sehr wohltuend. Sorgte aber vor allem dafür, dass ich mich zu Hause ausgeglichen fühlte, und das ist bei vier Kindern nicht immer ganz einfach gewesen."

Dabei wollte Uta Hoemann-Dewenter ursprünglich eigentlich ganz in der Familientradition einen Floristenladen aufmachen. "Während der Suche wurde ich schwanger. Floristin ist aber ein Fulltime-Job. Ich habe nur frische Ware, und die muss zügig verarbeitet und kann nicht konserviert werden. Das war einfach zu viel." Dennoch ist sie bis heute ihrem alten Job treugeblieben. Immer wieder lässt sie sich auch als Floristin engagieren. Zum Beispiel im Café "Kaffeezeit" am Rathaus, wo ihre außergewöhnlichen Gestecke in Form von Petit Fours und Kuppeltorten aus Nelken und Rosen auffallen. "Eine Hochzeits-Deko für 100 Personen, das kriege ich schon noch hin", sagt Hoemann. "Ich habe eben das Glück und die Freiheit, das anzubieten, was mir Spaß macht." Und das sind bisweilen auch Kurse, bei denen man lernt, ganz besondere Blumengestecke zu fertigen.

Auch ihr Shiatsu-Angebot beschränkt sich nicht nur auf die Druckmassage, die am bekleideten Körper ausgeführt wird. Sie wird auch in eine Art Gymnastik eingebaut. Zudem bietet sie Walking und Gymnastik mit Schwungringen an, die sich bezeichnenderweise "Smovey" nennen: swing, move and smile. Sie sollen Blockaden im Nacken lösen. Bei der Hot-Stone-Massage werden warme und auch ein paar kühle eingeölte Steine auf den Körper gelegt. Vor allem gleichaltrige Frauen hat Hoemann-Dewenter im Visier - "die, die alt genug sind, zu erkennen, dass sie etwas für sich selbst tun möchten."

Quelle: RP
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