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Monheim/Mettmann
Flüchtlingskinder rasch integrieren

Monheim/Mettmann. Das "Kommunale Integrationszentrum Mettmann" (KI ME) begleitet jetzt die Monheimer Hermann-Gmeiner-Schule beim Modellprojekt "Sprachschätze". Wie in drei weiteren Schulen im Kreisgebiet soll Flüchtlings- und Migrantenkindern durch spezielle Förderung der Weg in das deutsche Bildungssystem erleichtert werden.

Die Schwerpunkte des KI ME hatten die Verantwortlichen nach einer Befragung in allen kreisangehörigen Städten beschlossen. Das Ergebnis war eindeutig: Im Bildungsbereich war den Kommunen der Ausbau der sprachlichen Bildung im frühkindlichen Bereich besonders wichtig. Auch der Aufbau einer strukturierten Seniorenarbeit war erwünscht - und sollte in den folgenden Jahren umgesetzt werden. Dass das funktioniert hat, zeigt der Bericht des KI ME: Zum Thema "Älter werden" beraten mittlerweile drei Expertinnen in vier Sprachen. Sechs Projektgruppen "Griffbereit" fördern kindliche Entwicklung.

17 "Rucksack-Kitas" im Kreis dienen der Sprachbildung von Migranten. Ausgebildete Elternbegleiter fördern die Kompetenz der Mütter und Väter. Rund 150 Kinder und 145 Eltern hat das KI ME erreicht. Für die kommenden beiden Jahre hat sich der Fokus leicht verändert. Wegen der Zunahme von Flüchtlingen wurden zwei Projekte angestoßen. "Sprachschätze" heißt das für den Bildungsbereich, an dem neben der Hermann-Gmeiner-Schule noch drei Schulen in Mettmann, Ratingen und Velbert teilnehmen. Anstoß für den zweiten Schwerpunkt "Jugendbotschafter" gab eine Statistik: Der Anteil von Jugendlichen ohne Schulabschluss ist bei Migranten doppelt so hoch.

(ball/mei)
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