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Monheim
Frankreichmarkt: "Käse geht immer, Seife eher weniger"

Monheim: Frankreichmarkt: "Käse geht immer, Seife eher weniger"
Hatte gut lachen: Jérémie Limouzin hat Bergkäse verkauft. FOTO: rm-
Monheim. Horst Brauner, Veranstalter des französischen Marktes, ist zufrieden. "Die Bilanz ist ganz gut", sagt er. Zwar seien die Besucher zunächst nur zögerlich gekommen. "Doch ab Freitagnachmittag ist der Markt gut gelaufen." Deshalb werde es im nächsten Jahr eine Wiederholung geben, kündigt er an - möglicherweise aber nicht in den Sommerferien.

Er räumt jedoch ein, dass es Optimierungspotenzial gebe. So könnte der Aufbau verbessert werden und man müsste schauen, dass das Marktgeschehen nah an das musikalische Begleitprogramm rücke. "Denn dort halten sich viele Menschen auf."

Die Kooperation mit der Stadt, die Weinfest und Bouleturnier initiiert hatte, fand Brauner gut. "Die Stadt hat sich sehr engagiert", lobt er. Das Stadtmarketing, insbesondere Estelle Dageroth, habe sich drei Tage lang intensiv um den Markt gekümmert. "Wir haben versucht, ein attraktives Beiprogramm auf die Beine zu stellen", sagt Dageroth. Nachdem die Zusage des Veranstalters gekommen sei, habe man geschaut, wie das Angebot mit heimischen Akteuren zu ergänzen sei.

Dennoch waren nicht alle Händler zufrieden, sagt Brauner. "Käse geht halt immer", sagt er. Luxusartikel aber, wie etwa Seife aus Marseilles, seien nicht so nachgefragt gewesen, ebenso wenig wie zum Beispiel Macarons. "Das trifft offenbar nicht so die Bedürfnislage der Besucher", bilanziert er. Das sei von Markt zu Markt unterschiedlich, so Brauner, der 14 Händler als Gruppe organisiert, mit der er durch Deutschland tourt.

(og)
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