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Zugabe Unser Senf Zum Wochenende
Freie Fahrt für Busse durch absolutes Halteverbot

Langenfeld. Gestern war wieder so eine oft schon beobachtete Situation: Auf dem verkehrsberuhigten Abschnitt der Hauptstraße ging vorübergehend gar nichts, weil zwei Autos am Fahrbahnrand abgestellt waren und Fahrzeuge in beiden Richtungen behinderten. Von Stephan Meisel

Da dort immer wieder Linienbusse im Stau stehen, ist die Rheinbahn jetzt auf die Barrikaden gegangen. Sie fordert für die Tempo-20-Zone ein absolutes Halteverbot zwischen Bach- und Metzmacherstraße.

Und argumentiert damit, dass durch die auf dem südlichen Abschnitt der Hauptstraße im Sommer erfolgte Verringerung von Tempo 40 auf 30 die Busse Verspätungen einfahren und Anschlüsse zur S-Bahn nicht mehr rechtzeitig erreichen. Das absolute Halteverbot in der Tempo-20-Zone, das die Stadtpolitiker am kommenden Donnerstag im Bau- und Verkehrsausschuss beschließen sollen, ist somit eine Art Kompensationsgeschäft. Als Zugeständnis an die ansässigen Läden soll indes täglich zwischen 9 und 12 Uhr wegen des Lieferverkehrs das Halteverbot eingeschränkt werden.

Ein Jahr wird die neue Regelung dann erprobt. In diesen zwölf Monaten sollten die Ordnungshüter ein strenges Auge auf Autofahrer richten, die aus reiner Bequemlichkeit und ohne Rücksicht ihren Wagen in der engen Tempo-20-Zone abstellen und minutenlang wegbleiben.

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