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Langenfeld
Freizeitpark hat vier neue Fitnessgeräte

Langenfeld. Der Übungsparcours im Generationengarten hat Zuwachs bekommen. Von Thomas Gutmann

Dips light? Klingt irgendwie widersprüchlich. Gerade in diesen Wochen, da viele beim gemeinsamen Grillen und/oder Fußball-EM-Gucken volle Möhre dippen - ob Käsecreme, Aioli oder Tzatziki -, dürfte tags darauf so manche Hüfte eher schwerer wiegen als leicht. Abhilfe verspricht eine Neuerung im Freizeitpark Langfort, die sich - ja - "Dips light" nennt. Die beiden Balken im Abstand von einer halben Portion/Person laden nämlich zum Liegestütze-Machen-auf-dem-Rücken ein. Die Stadt hat das festinstallierte Fitnessgerät jetzt mit drei weiteren neuen Übungsobjekten im "Generationengarten" unweit des Parksees vorgestellt.

"Bei jedem Besuch im Freizeitpark freue ich mich, dass der Generationengarten rege genutzt wird. Sei es als Ort der Ruhe auf den dort aufgestellten Bänken, beim Boule-Spielen oder an den Sportgeräten, an denen man einfach nicht vorbeigehen kann, ohne mindestens eines davon einmal selbst auszuprobieren", sagt Marion Prell, Vizechefin im Rathaus, über den vor sechs Jahren eingerichteten Parkbereich.

Die hauptsächlich aus Metall bestehenden Geräte, an denen Interessierte Gymnastik- und Fitnessübungen machen können, haben jetzt Zuwachs aus überwiegend Holz bekommen. Neben den "Dips Light" sind es "Waschbrett", "Rudern" und "Klimmzug". "An den neuen Anlaufstellen können sich - so wie bei den längst vorhandenen - Geübte wie auch Untrainierte probieren", sagt Prell. Die Namen der Geräte beschreiben die Muskelpartien, die bei den jeweiligen Übungen angesprochen werden. So werden beim "Rudern" in Schräglage besonders die Oberarme und die Rückenmuskeln trainiert, ebenso an der Sprossenstange, die zu Klimmzügen einlädt. Auf dem "Waschbrett" sind es durch verschiedene Situp-Varianten die Bauchmuskeln, die beansprucht werden. Dabei kann jeder Nutzer seinen persönlichen Rhythmus und die passende Übungsintensität finden. Wie bei den älteren Geräten im Generationengarten gibt es Anleitungen auf Begleitschildern.

Eröffnet wurde der Generationengarten im Jahr 2010. 450.000 Euro investierte die Stadt damals in das Areal mit Sportgeräten, Barfuß-Tastpfad, Bouleplatz und Bänken. Weitere Geräte sollen in den nächsten zwei Jahren folgen. "Die jetzt realisierte Erweiterung ist der erste Teil eines insgesamt dreistufigen Programms", erklärt Bastian Steinbacher, Chef des städtischen Betriebshofs, der den Generationengarten pflegt. 2017 und 2018 sollen jeweils zwei weitere Geräte hinzukommen.

Der Beigeordneten Marion Prell ist vor allem eines wichtig: "Der Generationengarten ist nicht nur für Senioren, sondern für Langenfelder jeden Alters da."

Quelle: RP
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