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Monheim
Fünf Brandstifterinnen gefasst

Monheim. 14 bis 19 Jahre alte Monheimerinnen zündeten Container an; Autos wohl nicht.

Eine der beiden seit letztem Jahr in Monheim anhaltenden Serien von Brandstiftungen in Monheim scheint geklärt zu sein. Nach Polizeiangaben soll eine 19 Jahre alte Monheimerin seit dem vergangenen Mai mehrfach Papiercontainer angezündet haben, teilweise gemeinsam mit ihrer Mädchenclique. Weiter ungeklärt bleiben laut Polizei indes die zahlreichen Fahrzeugbrände, bei denen noch keine konkreteren Hinweise auf Tatverdächtige vorliegen.

Die 19-Jährige gilt als Hauptbeschuldigte der Serie angezündeter Container. Von insgesamt 21 ihr vorgeworfenen Taten gestand sie nach Polizeiangaben insgesamt 13, teils seien jugendliche Freundinnen beteiligt gewesen. Bei diesen Komplizinnen handelt es sich um eine 14-, eine 16- und zwei 17-jährige Monheimerinnen, die überwiegend geständig sein sollen. Die Mutter von zwei dieser Jugendlichen war nach einem der letzten Brände misstrauisch geworden, hatte einer ihrer Töchter schließlich ein Geständnis entlocken können und sich daraufhin an die Polizei gewandt. Hauptmotive der Mädchen dürften nach ersten Aussagen wohl Stress- und Frustabbau sowie Nervenkitzel gewesen sein. Nur mit viel Glück wurde laut Polizei bei diesen nun geklärten Bränden niemand verletzt. Der an Containern und Gebäuden entstandenen Gesamtschaden lasse sich nicht genauer beziffern. Die Ermittlungen und Vernehmungen dauern weiter an.

(mei)
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