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Monheim
Fünf von 13 Parkplätzen am Kradepohl fallen weg

Monheim. Wenn der Altstadtplatz "Kradepohl" im kommenden Jahr komplett umgestaltet wird, fallen dort fünf der insgesamt 13 Parkplätze weg. Die übrigen acht Stellplätze werden gegenüber der Kirche und unter der Eiche angelegt. Denn durch die Neugestaltung entsteht ein zusammenhängendes Areal, das auch den Garten mit dem Mahnmal sowie den Vorplatz der evangelischen Kirche einschließt, führt der städtische Fachbereichsleiter Andreas Apsel aus. "Die Bürger sollen sich dort gerne aufhalten."

Bisher werde der Platz durch Straßen und ungeordnetes Parken zerteilt. Die CDU-Fraktion hatte sich vergeblich gegen den Wegfall der Parkmöglichkeiten gewehrt. In der heutigen Sitzung des Ausschusses für Stadtplanung wird der Baubeschluss gefasst. Die Politiker im Stadtrat entscheiden abschließend am 14. Dezember.

Die Pläne sehen vor, die Verkehrsflächen am Kradepohl deutlich zu reduzieren und die Aufenthaltsmöglichkeiten für Fußgänger auszuweiten. Gehweg und Straße werden auf ein Höhenniveau gebracht, um Rollstuhlfahrern die Übergänge zu erleichtern. Der Platz wird in Richtung des Denkmalgartens im Osten erweitert. Die Straße, die sich zwischen Platz und Garten befindet, fällt weg. Die große Eiche in der Mitte und die Bäume im Bereich des Denkmals und des Kirchhofs bleiben stehen.

Bereits im Bau ist der Platz "Alter Markt", zu dem eine Verbindung hergestellt werden soll. Sowohl das dort verwendete anthrazitfarbene Basalt-Natursteinpflaster als auch die Laternen, Bänke, Abfalleimer und Fahrradbügel finden sich am Kradepohl wieder.

Die Kosten für Planung und Umbau belaufen sich auf 1,12 Millionen Euro. Die Mittel sind im städtischen Haushalt 2017 eingeplant. Aus Landes- und Bundesmitteln bekommt Monheim 682.850 Euro Fördergelder. Weitere 25.000 Euro steuert die evangelische Kirche für den Umbau des Kirchhofs bei. Der Vertrag wird derzeit erstellt.

(pc)
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