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Fußball-EM: Wohl kein Rudelgucken im Park

Langenfeld. Seit 2006 hatte sich in Langenfeld während der Fußball-Welt- und -Europameisterschaften das Rudelgucken unter freiem Himmel etabliert. Tausende Fans versammelten sich vor dem XXXL-Großbildschirm, wenn dort ein Spiel der deutschen Nationalelf zu sehen war. Nach der Premiere in einer mitten in der Fußgängerzone eigens errichteten Arena ging die Fanparty nach dem Standortwechsel in den Freizeitpark Langfort erst so richtig los. Aus der ganzen Region versammelten sich dort bei den deutschen WM- und EM-Spielen die Anhänger, Langenfeld ließ sich für dieses Alleinstellungsmerkmal als Erlebnisstadt feiern. 14.000 Besucher verfolgten 2012 die fünf deutschen EM-Spiele und die Organisatoren sprachen vom "bislang friedlichsten Public Viewing". Doch dann kam die WM 2014 in Brasilien. Dort wurde das deutsche Team zwar Weltmeister, aber das Rudelgucken im Freizeitpark fiel aus. Die Anstoßzeiten seien wegen der Zeitverschiebung zu spät, hatte Citymanager Jan Christoph Zimmermann die Absage begründet. Zudem seien die von Sponsoren getragenen Kosten von 80.000 Euro hoch. "Das heißt nicht, dass das Public Viewing im Freizeitpark für alle Zeiten eingestampft wird", betonte er damals. Wie er jetzt auf Anfrage sagte, soll es indes zur EM 2016 in Frankreich ebenfalls kein Rudelgucken im Freizeitpark geben. Also doch eingestampft? Diese Entscheidung sollten die Verantwortlichen tunlichst noch einmal überdenken. Etwas Zeit ist ja noch...

stephan.meisel@rheinische-post.de

Quelle: RP
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