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Kommentar
Gemeinsam lösen

Mit dem Finger auf andere zeigen ist einfach. Die da im Berliner Viertel mit ihrem Müllproblem. Die da, die einfach alles auf die Straße schmeißen. Aber was bringt das?

Mit sehr großer Sicherheit schämen sich die meisten, die im Viertel leben, für das, was vor ihrer Haustür mit dem Müll passiert. Sicher ist es auch die Anonymität in der Masse, die es möglich macht, dass Einzelne unerkannt ihren Unrat entsorgen. Aber vielleicht liegt in der Vielzahl auch die Chance, dass sich etwas ändert. Wenn sich etwa Bewohner eines Hauses organisieren und noch mehr darauf gucken, was vor ihrer Haustür passiert - indem sie Leute ansprechen, die sich nicht an Regeln halten, und im Zweifel auch vor ihrer Haustür aufräumen. Sicher sind auch LEG und Stadt gefragt - aber ohne Rückhalt im Viertel werden die Offiziellen das Problem nicht lösen können.

SABINE.SCHMITT@RHEINISCHE-POST.DE

Quelle: RP
 
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