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Monheim
Gesprächskreis setzt sich für mehr Frieden ein

Monheim. Der Monheimer KKV-Gesprächskreis "Christen treffen Muslime" begrüßt die Erklärung des Gesprächskreises "Christen und Muslime" beim Zentralkomitee der deutschen Katholiken "Keine Gewalt im Namen Gottes - Christen und Muslime als Anwälte des Friedens". Gerade in einer Zeit in der weltweit Hass und Gewalt gegen Andersgläubige oder politische Gegner ausgeübt und mit religiösen Motiven begründet werden, ist es dringend geboten, die Ursachen solcher Taten klar zu benennen.

"Es sind nicht die Religionen, die dazu aufrufen, sondern es sind Fanatiker und Verblendete, die für ihr verbrecherisches Tun religiöse Gründe vorgeben und damit Religionen für ihr Tun missbrauchen", so Bernd-M. Wehner, Sprecher des Monheimer Gesprächskreises "Christen treffen Muslime". Deshalb ruft der Monheimer Gesprächskreis erneut alle Bürger dazu auf, noch stärker den Dialog mit der Mehrheit der dort lebenden friedliebenden Muslime zu pflegen.

Nur so lerne man den Anderen besser kennen und respektieren, und nur so könne ein friedliches Zusammenleben gelingen. Der KKV-Gesprächskreis trifft sich bereits seit rund zehn Jahren mit den türkischsprachigen Muslimen in Monheim. Seit fünf Jahren nehmen auch evangelische Christen an den Gesprächen teil.

(og)
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