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Langenfeld/Monheim
Geyer nennt Zuschüsse für "Gute Schule"

Langenfeld/Monheim. Laut SPD-Abgeordnetem können beide Städte Millionensummen für Schulsanierungen beantragen.

Der SPD-Landtagsabgeordnete Jens Geyer hat Langenfeld, Monheim und Hilden hohe Kreditbeträge für die Sanierung von Schulen angekündigt, deren Tilgung vom Land übernommen werde. "Die Kommunen müssen also hierfür kein eigenes Geld aufwenden", sagt der Abgeordnete, zu dessen Wahlkreis die drei Städte gehören.

Für das im bereits im Juli angekündigte Milliarden-Investitionsprogramm "Gute Schule 2020" habe die Landesregierung jetzt die Eckpunkte vorgestellt, so Geyer. Langenfeld bekomme bis 2020 daraus "ein Kreditkontingent von jährlich 647.000 Euro, insgesamt rund 2,6 Millionen Euro. Monheim erhält für die Sanierung seiner Schulen jährlich 617.000 Euro und somit insgesamt rund 2,5 Millionen Euro, Hilden insgesamt rund 1,6 Millionen Euro, 393.000 Euro pro Jahr."

Damit könnten die Städte notwendige Sanierungen und Ausbauten erledigen, meint Geyer. "Zum Beispiel an der unter der Raumsituation leidenden, städtischen katholischen Paulus-Schule in Langenfeld. Die Kinder müssen dort in sechs Schichten zu Mittag essen. Es besteht dringender Handlungsbedarf." In den kommenden vier Jahren werden laut Landesregierung insgesamt zwei Milliarden Euro bereitgestellt, um in NRW "Schulen zu sanieren und optimal auszustatten". Die NRW.Bank wickele dieses Programm ab, so Geyer. "Bei ihr können die Städte den entsprechenden Investitionsantrag stellen."

(mei)
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