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Langenfeld
Großeinsatz wegen Verdacht auf gefährliche Krankheit

Großeinsatz wegen Verdacht auf ansteckende Krankheit
Großeinsatz wegen Verdacht auf ansteckende Krankheit FOTO: Patrick Schüller
Langenfeld. Am Samstagabend rückten  Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei zu einem Großeinsatz aus: Ein Mann zeigte Krankheitssymptome, die dem gefährlichen Hämorrhagischen Fieber gleichen. Die Krankheit ist ähnlich ansteckend wie Ebola. Der Verdacht bestätigte sich jedoch nicht.

In einem Mehrfamilienhaus klagte ein Patient über grippeähnliche Symptome, er hatte extrem hohes Fieber. Aufgrund der Symptome und der Tatsache, dass der Patient vor kurzem von einem Auslandsaufenthalt zurückgekehrt war, ließ den Verdacht auf das Hämorrhagische Fieber aufkommen. Da diese Erkrankung ähnlich hochinfektiös wie das Ebola-Virus ist, wurden sofort weitere Kräfte alarmiert. Die Einsatzkräfte, die sich in direktem Kontakt mit dem Patienten befunden haben, mussten Schutzanzüge anlegen.

Nachdem der Leitende Notarzt des Kreises Mettmann an der Einsatzstelle eingetroffen war, wurde ein spezieller Fragenkatalog abgearbeitet. Der anfängliche Verdacht auf die ansteckende Krankheit erhärtete sich dadurch nicht. Die Feuerwehr setzte eine Drehleiter ein, um den Patienten aus der Wohnung im zweiten Obergeschoss zu transportieren. Der Mann in die Universitätsklinik nach Düsseldorf transportiert. Blutuntersuchungen zeigten, an welcher Krankheit der Mann erkrankt ist.

Die Stadt Langenfeld wies ausdrücklich daraufhin, dass es sich bei dem Patienten nicht um einen Flüchtling handelt. Bei dem Patienten handelt es sich um einen Mann, der sich einige Zeit im Ausland befand und in diesem Haus wohnt.