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Monheim
Gymnasiasten programmieren Lego-Roboter

Monheim. Bei einem Landeswettbewerb schickten die OHG-Schüler ihre Geräte auf einen Aufgaben-Parcours.

Lego kann verdammt anspruchsvoll sein. Ein Schülerteam des Otto-Hahn-Gymnasiums hat jetzt bei einem landesweiten Wettbewerb in Bielefeld knifflige Aufgaben gelöst. In der Kategorie Robot-Game mussten die Monheimer mit selbstgebauten und selbstprogrammierten Lego-Robotern in einer vorgegebenen Zeit einen Parcours mit elf Aufgaben absolvieren. Hinter dem Wettbewerb steckt "Zukunft durch Innovation.NRW" (zdi). Das ist eine Gemeinschaftsoffensive zur Förderung des naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchses. Wie wichtig das ist, zeigt zum Beispiel die Anzahl der Projekt-Partner. Es sind 3000 - aus Wirtschaft, Wissenschaft, Schule, Politik, darunter auch das NRW-Wissenschaftsministerium.

Insgesamt trafen sich zwölf Schülerteams an der FH Bielefeld zum zehnten von insgesamt 15 Regionalausscheidungen. Das Team vom OHG mit den Lehrern Kai Zelgert (Mathe, Physik, Technik) und Jaouad El Jerroudi (Mathe, Informatik) wurde Sechster. In die nächste Runde schaffte es nur der Erstplatzierte, ein Gymnasium aus Enger in Ostwestfalen.

Motto des Wettbewerbs war: "Wege ins Studium und in den Beruf". Auf einer Spielmatte waren symbolisch elf Aufgaben zu lösen. So mussten die Schüler mit dem Roboter ein Schülerlabor anfahren und dort experimentieren, sich bei der Arbeitsagentur über technisch oder naturwissenschaftlich orientierte Berufsmöglichkeiten informieren und einen Bafög-Antrag abgeben.

In der Robotic-AG des Otto-Hahn-Gymnasiums treffen sich einmal in der Woche, immer dienstags, 20 Schüler der siebten bis neunten Klassen. "Wir analysieren Probleme, suchen Lösungen - und improvisieren", sagt Lehrer El Jerroudi. Die Herausforderung beim Wettbewerb war dann: Das, was die Schüler über längere Zeit vorbereitet hatten, in die Praxis umzusetzen. Allerdings nicht nur. "Da waren dann ja auch noch andere Rahmenbedingungen, die Konkurrenz - und etwas Nervosität."

(bine)
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