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Monheim
Hammesfahr will neues Lager mit Gleisanschluss bauen

Monheim. Im Februar 2009 beschloss der Rat, die Ansiedlung des Schrottverwerters IMR rückgängig zu machen. Seitdem liegt das Gelände östlich des Monbergs brach. Doch jetzt könnte sich eine Nutzung zumindest für den nördlichen Teil ergeben. Kürzlich fällte der Planungsausschuss den Aufstellungsbeschluss für die nunmehr 3. Änderung des B-Planes 84 M, mit der künftig auch immissionsarme Störfallbetriebe zulässig sein sollen.

"Die Firma Hammesfahr baut ein neues Geschäftsfeld aus und braucht deshalb mehr Lagerkapazitäten", berichtet Bürgermeister Daniel Zimmermann. "Wir haben uns bereit erklärt, dies im Umfeld des jetzigen Standortes zu ermöglichen, wenn Hammesfahr dafür sein Aerosollager in der historischen Shell-Abfüllanlage aufgibt - und den Weg frei für eine öffentliche Nutzung macht." Entlang der vorhandenen Bahngleise soll demnach ein Schmalregallager entstehen. "Wir sind aber noch am Anfang der Planungen", sagt Betriebsleiter Herbert Vogel. Aus Sicht der Stadt wäre diese Lösung auch aus anderen Gründen zu begrüßen: "Die Lagerung von Aerosolen ist ein Störfallbetrieb. Wenn dieser weiter von den geplanten Neubauten an der Krischerstraße abrückt, werden so Nutzungskonflikte minimiert", sagt Stadtplaner Thomas Waters. Die Zugwaggons, die dann auf dem Gelände eintreffen, sollen eingehaust be- und entladen werden. Zimmermann: "Hammesfahr wird weder Lärm noch Dreck produzieren, aber die Festsetzungen im geltenden B-Plan lassen keine Gebäude von der Höhe zu, die der Logistiker plant - mit der Änderung halten wir uns alle Optionen offen."

(elm)
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