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Langenfeld
Hier gibt's schweres Gerät für den Bau

Langenfeld: Hier gibt's schweres Gerät für den Bau
Mit dicken Baumaschinen kann man auch eine Roadshow machen. So auch zur Eröffnung der neuen Niederlassung von Swecon. Die Firma handelt mit Baumaschinen. FOTO: RALPH MATZERATH,
Langenfeld. Party an der Benzstraße. Die Firma Swecon feiert Eröffnung des Standorts - und hat dick aufgefahren. Von Sabine Schmitt

Sie sind riesig und leuchten gelb. Die Baumaschinen, die die Firma Swecon an der Monheimer Benzstraße stehen hat. Dort ist seit März der Sitz des Monheimer Standortes der Firma. Jetzt war die offizielle Eröffnungsfeier. Dabei durften Gäste an der Sanddeponie von Braas an der Baumberger Chaussee die schweren Bagger und Radlader der Firma auch im Gelände testen.

Außerdem gab es am Eröffnungstag in Monheim den zweiten Stopp einer europäischen Roadshow. Sie zieht durch sieben Länder - laut Swecon war die Präsentation spektakulärer Baumaschinen und Trucks von Volvo in ihrer Art einzigartig in Deutschland. Geladen waren zum Fest und zur Show Kunden, Spezialisten der Baumaschinenbranche, Geschäftsführer der Volvo-Baumaschinensparte und der Bürgermeister.

Swecon Baumaschinen ist ein Teil des schwedischen Lantmännen-Konzerns. Hauptfirmensitz von Swecon ist in Ratingen. Die Firma importiert vor allem - und zwar so etwas wie die Königsklasse der Baumaschinen: sogenannte Premium-Bau- und Industriemaschinen der Marke Volvo Construction Equipment. Insgesamt hat Swecon in Deutschland 17 Standorte. Monheim ist einer davon und insgesamt der drittgrößte.

An der Benzstraße werden Baumaschinen verkauft, verliehen und gewartet, hauptsächlich von Volvo. Der Bestand in Monheim liegt aktuell bei etwas mehr als 20, sagt Lutz Rosin von Swecon. Darunter tonnenschwere Mobilbagger, Kettenbagger, Radlader, Kompaktlader, Minibagger wie sie zum Beispiel im Garten- und Landschaftsbau eingesetzt werden, aber auch sogenannte Straßenfertiger-Maschinen, die die Straße teeren oder walzen. Kunden von Swecon kommen vor allem aus der Baubranche, heißt es. Genauer gesagt: aus dem Tiefbau oder dem Garten- und Landschaftsbau.

An der Benzstraße arbeiten auf dem Gelände zwischen Baumarkt und Aldi 50 Mitarbeiter. Sie haben auch früher schon in Monheim gearbeitet, allerdings war der Firmensitz da noch an der Simensstraße. An der Benzstraße ist jetzt alles größer und schicker. Swecon hat jetzt mehr als 7000 Quadratmeter Platz, ein Bürogebäude und eine Reparaturwerkstatt für Baumaschinen. Kabel sind in der neuen Werkstatt im Boden verlegt, zehn Fahrzeuge können gleichzeitig gewartet werden, heißt es.

Und mit Monheim und Swecon ist es übrigens wie mit Ryanair und Weeze. Die Fluggesellschaft bewirbt die kleine Gemeinde am Niederrhein als "Düsseldorf". Und Swecon? Hält es mit Monheim ähnlich. "Bei uns läuft Monheim als Standort Düsseldorf", sagt Rosin von Swecon in Ratingen.

Quelle: RP
 
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