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Monheim
Hilfsorganisationen ziehen in Tennishalle

Monheim. Hilfsorganisationen wie die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG), aber auch das Deutsche Rote Kreuz (DRK), der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) und der Malteserhilfsdienst setzen sich in Monheim in vielen Bereichen unentgeltlich für andere ein. Von Petra Czyperek

Dabei kommen sie häufig personell und räumlich an ihre Grenzen. Der Stadtrat beschloss deshalb vor rund einem Jahr, ein zentrales Haus für die vier in der Stadt tätigen Gruppen zu errichten. Dieses Haus wird es wohl so nicht geben, sagte Sarah Barkey, Schatzmeisterin der DLRG.

Als Alternative kann jetzt aber die alte Tennishalle in Baumberg für die Organisationen umgebaut werden, teilte Bürgermeister Daniel Zimmermann mit. Man habe die vergangenen Monate genutzt, um eigentumsrechtliche Dinge zu klären. "Am Mittwoch war der Notartermin", so Zimmermann. Jetzt sei der Weg frei, um mit den Vereinen zu reden. Die Gespräche könnten nach den Ferien stattfinden. "Alle sind informiert", sagte der Bürgermeister. DLRG-Chef Jan Lohrum hatte im Sommer vergangenen Jahres beantragt, Verwaltung und Einsatzmittel wie Fahrzeuge und Boote kostenfrei zentral unterbringen zu können.

Der Stadtrat sicherte Hilfe zu. Nicht nur die DLRG, sondern alle vier Vereine benötigten ein Lager, Platz, um die Wagen sicher unterzustellen, und Schulungsräume, sagte Zimmermann. Kompromisse seien dabei hilfreich. Man wolle beispielsweise überlegen, ob sich mehrere Organisationen einen Schulungsraum teilen. Eine Wunschliste, die die Stadt abarbeite, werde es aber nicht geben.

Quelle: RP
 
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