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Monheim
Hohe Nachfrage nach Wohnungen mit Rheinblick

Monheim: Hohe Nachfrage nach Wohnungen mit Rheinblick
Die Langenfelder Firma Paeschke baut die von Architekt Oliver Konrath entworfenen, drei- bis siebengeschossigen Häuser an der Krischerstraße. FOTO: Konrath
Monheim. In den drei Neubauten ("Rheinkieseln") am Stadteingang sollen vor allem Drei-Zimmer-Wohnungen entstehen. Von D. Schmidt-Elmendorff

Ein unverbaubarer Blick auf den Rhein und dennoch zentrumsnah - Makler sprechen von einer Premiumlage. "Ein paar Hundert Anfragen" von Interessenten an den rund 70 Wohnungen, die in den drei Rheinkieseln nachempfundenen Hochhäusern am Stadteingang Krischerstraße entstehen sollen, habe er schon, erklärt Hendrik Marcial, Verkaufsleiter der Paeschke GmbH. Der Langenfelder Bauträger baut die drei drei- bis siebengeschossigen Baukörper auf der Fläche der heutigen Krischerstraße, die nach Norden verlagert und mit einem Kreisel an die Rheinpromenade angeschlossen werden soll.

Derzeit arbeite das Achitekturbüro Konrath und Wenemar die Grundrisse aus, so Marcial. Der Zuschnitt der Wohnungen soll an die Nachfrage angepasst sein, die zu etwa 65 Prozent Drei-Raum-Wohnungen und zu je 15 Prozent Zwei- und Vier-Raumwohnungen verlangt. Ansonsten würden die Wohnungen barrierefrei ausgeführt. Für die Versorgung mit Wärme und Warmwasser werde der Bau eines Blockheizkraftwerkes erwogen. Den dabei als "Abfallprodukt" anfallenden Strom könne man dann ebenfalls den Wohnungsinhabern anbieten. Die Planung der Gewerbeflächen werde in Abstimmung mit der städtischen Wirtschaftsförderung erfolgen. "Wir können uns da gut Gastronomie vorstellen, aber keine zentrumsrelevanten Angebote, wie etwa ein ganzes Einkaufszentrum", sagt Bürgermeister Daniel Zimmermann.

Bevor aber mit dem Bau der monolithischen Gebäude begonnen werden kann, erwartet den Investor noch ein komplexer Kraftakt. "Alle im bisherigen Straßenraum liegenden Ver- und Entsorgungsleitungen müssen ebenfalls verlegt werden", sagt Andreas Apsel, Leiter des Bereichs Bauwesen. Nächste Woche gebe es dazu ein Vorgespräch mit den vielen beteiligten Versorgern. Das Problem: In 70 Jahren habe sich viel im Erdreich angesammelt und der Erfahrung nach seien solche Leitungen nicht immer sorgfältig und vollständig dokumentiert. Die Kosten für die Erschließung trägt der Investor. Nachdem kürzlich der Rat den Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan Nr.136 M Stadteingang gefasst hatte, sind die Rahmenbedingungen - die Umsetzung des städtebaulichen Entwurfes für die Umgestaltung des Stadteingangs - zwar ausgehandelt, der Notarsvertrag mit dem Investor, der Paeschke GmbH, ist jedoch noch nicht abgeschlossen, informiert Stadtplaner Thomas Waters. Baubeginn soll 2016 sein. Auch das ehemalige Tankstellen-Grundstück (Blumentritt) an der Krischerstraße, das ebenfalls von der Paeschke GmbH gekauft wurde, ist zur Bebauung vorbereitet worden. "Dort entstehen in einem dreigeschossigen Gebäude plus Staffelgeschoss 14 Wohnungen", so Hendrik Marcial.

Quelle: RP
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