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Monheim
IHK begrüßt erneute Entlastung der Firmen

Monheim. Die Stadt Monheim plane ihren Haushalt für 2018 wieder mit einem strukturellen Haushaltsausgleich. Im kommenden Jahr solle ein Überschuss von rund 38,2 Millionen Euro erzielt werden. Wesentlicher Treiber dieser Entwicklung seien auch im kommenden Jahr die hohen Gewerbesteuereinnahmen und damit die Stärke der Monheimer Wirtschaft, so die IHK Düsseldorf. Auch die Haushalte in der mittelfristigen Planung wiesen Überschüsse aus: Für die Jahre 2019 und 2020 erwarte die Stadt Abschlüsse in der Größenordnung von jeweils etwa 9,9 Millionen Euro; für das Jahr 2021 von rund 12,1 Millionen Euro. "Monheim erntet damit die Früchte einer seit Jahren ansprechenden kommunalen Wirtschaftspolitik, deren Angebot über den niedrigsten Gewerbesteuerhebesatz in NRW hinausgeht", erklärt dazu IHK-Haushaltsexperte Martin van Treeck.

Folgerichtig fänden sich im Haushalt auch weiter Zukunftsinvestitionen wie der Ankauf des Rathauscenters. Zugleich behalte die Stadt die kommunalen Standortkosten als entscheidenden Faktor für eine erfolgreiche Ansiedlungspolitik für Unternehmen weiter im Blick. Die finanziellen Freiräume, die durch die von der Landesregierung beschlossene Abschaffung der Solidaritätsumlage entstehen, wolle Monheim für eine weitere Absenkung der Steuerhebesätze nutzen. So sollen die Hebesätze der Grundsteuer A und B 2018 von derzeit 380 beziehungsweise 385 Punkten auf jeweils 250 Punkte sinken. Zugleich wird der Hebesatz bei der Gewerbesteuer von 260 auf 250 Prozent gesenkt. Die IHK hält die Nutzung finanzieller Spielräume für Steuersenkungen für vorbildlich. "Die Standortqualität wird damit erhöht und zugleich die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen gestärkt", so van Treeck.

(pc)
 
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