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Langenfeld
IHK: Höherer Mindestlohn kostet Jobs

Langenfeld. Eine deutliche Anhebung des gesetzlichen Mindestlohns würde negative Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt haben. Dieses Fazit zieht Gregor Berghausen, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Düsseldorf, aus den Antworten zu einer Sonderfrage, die die IHKs Düsseldorf und Mittlerer Niederrhein den Unternehmen bei ihrer "Frühjahrsblitzumfrage" stellten.

Hintergrund: Gewerkschaften und Linkspartei brachten bereits zu Beginn des Jahres einen Mindest-Stundenlohn von zehn Euro und damit eine Steigerung gegenüber dem Ist-Zustand um fast 18 Prozent ins Gespräch. In der IHK-Umfrage gehen knapp 30 Prozent der Betriebe davon aus, dass ein Mindestlohn in dieser Höhe negative Auswirkungen auf die Personalpolitik ihres Unternehmens haben würde. Dieser Meinung sind vor allem Einzelhändler (49 Prozent) und Vorleistungsgüterproduzenten (38 Prozent). Dabei rechnen rund 15 Prozent aller Betriebe damit, dass ein Mindestlohn von zehn Euro den Lohnspielraum für alle Beschäftigte einschränken würde. Jeweils rund 12,5 Prozent würden laut IHK mittelfristig mit Stellenabbau beziehungsweise weniger Einstellungen von Geringqualifizierten reagieren.

(gut)
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