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Monheim
Im Berliner Viertel ging es drei Tage hoch her

Monheim: Im Berliner Viertel ging es drei Tage hoch her
Das riesige Kettenkarussell wirbelte beim Septemberfest im Berliner Viertel fröhliche Menschen durch die Luft. FOTO: Ralph Matzerath
Monheim. In Monheim zog das 38. Septemberfest mit Fahrgeschäften, Buden und viel Musikdarbietungen Groß und Klein an die Brandenburger Allee. Von Sophie Sprengel

Am letzten Wochenende vor dem kalendarischen Herbstanfang geht es im Berliner Viertel rund. Beim 38. Septemberfest reihen sich an der Brandenburger Allee Fahrgeschäfte, Essensbuden und Stände aller Art aneinander. Menschen drängen sich, reden und lachen, stehen Schlange. Es riecht nach frisch gebackenen Crêpes und heißen Mandeln und von allen Seiten ertönt Musik. Die Kirmes macht den Besuchern Spaß, auf einem kleinen Flohmarkt wechseln altes Spielzeug, Bücher, Kuscheltiere oder auch nagelneue Handyhüllen den Besitzer.

An einem türkischen Stand gibt es Döner, Dürüm und Köfte, wenige Schritte weiter Lebkuchenherzen, Waffeln oder Zuckerwatte. Das Volk kann sich also den Bauch nach Lust und Laune vollschlagen. Ein riesiges Kettenkarussell wirbelt fröhliche Besucher durch die Luft, andere hopsen auf dem Trampolin. Am Autoscooter und "Twist and Shout" treffen sich die Jugendlichen, währen Familien das Kinderkarussell mit dem Namen "Zauber der Phantasie" in Beschlag nehmen. Auch Dosenwerfen, Entchenangeln oder die vergleichsweise ruhige Schweinchenbahn lassen Kinderherzen höher schlagen. Es war also tatsächlich für jeden etwas dabei, wie Stadtteilmanager Georg Scheyer bereits vorab versprochen hatte.

Das sieht die gebürtige Monheimerin Melanie Scholer (43) ganz genauso. Die dreifache Mutter ist schon früher selber immer gern auf das Septemberfest gegangen und daran hat sich bis heute nichts geändert. Mit ihren Kindern komme sie jedes Jahr hierher. Ihr ältester Sohn (15) sei dort sowieso das ganze Wochenende mit seinen Freunden unterwegs; der vierjährige Sohn fährt begeistert Runde um Runde Autoscooter, während die anderthalbjährige Tochter großer Fan der Schweinchenbahn sei. "Ich fühle mich hier wirklich wohl, das Fest ist eine super tolle Idee", sagt Melanie Scholer. "Es gibt ein großes Angebot für die Kinder, viel Musik und es ist immer sehr friedlich. Ich fühle mich hier sehr sicher."

Diesen Aspekt bestätigte Laura Schubert, Mitarbeiterin des Malteser-Hilfsdienstes. Sie begleitet das Septemberfest bereits seit fünf Jahren und hat bisher überhaupt keine schlechten Erfahrungen gemacht. Außer den üblichen Bagatellverletzungen wie Schürfwunden, eingeklemmte Finger oder Ähnliches sei es immer ruhig zugegangen. Vorfälle in Verbindung mit Alkohol hat es nach ihrem Eindruck nie gegeben.

Den Auftakt der Livemusik machte am Freitagabend die Band "Fischer live", eine Helene-Fischer-Cover-Band. Am Samstag zeigten Kinder der Hermann-Gmeiner-Schule Tänze, danach unterhielten die Tanzschule Hupperich, eine Karaoke-Show sowie die Gruppe "Goldplay live", die Hits von Coldplay coverte. Auch Entertainer und Zauberer Stefan Kretschmann, Beatbocer Carlos Howard, A-Capella-Gesang von "ChorFree to go", Zirkusakrobat Anders Jensen sowie die Coverband "Glenrock" trugen zum Unterhaltungsprogramm bei.

Quelle: RP
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