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Monheim
In einem Weindorf hat's gefunkt

Monheim. Morgen feiern Ingrid und Emil Brauch im kleinen Kreis ihr Jubiläum.

Ingrid und Emil Brauch haben sich am 29. Juli 1966 das Jawort gegeben und bis heute ihr Eheversprechen gehalten. Die goldene Hochzeit wird morgen in kleinem Kreise nachgefeiert.

Wie genau das damals 1964 in dem Weindorf an der Graf-Adolf-Straße in Düsseldorf alles so war - daran kann sich das Ehepaar Ingrid und Emil Brauch heute nicht mehr erinnern. "Fest steht nur, ich habe die Initiative ergriffen", erzählt der Hochzeitsjubilar. Es war wohl die große Liebe, 1966 folgte die Hochzeit, 1967 kam die Tochter zu Welt, sie hat ihren Eltern zwei Enkelsöhne geschenkt. Und sie ist es auch, die zum Festtag ihrer Eltern den Vorgarten des kleinen Reihenhauses liebevoll mit silbernen und goldenen Schleifen geschmückt und verziert hat. "Das ist bei uns normal, dass wir unsere Feste gegenseitig ausrichten, bei meiner Silberhochzeit vor zwei Jahren haben das meine Eltern auch für mich getan." Teller mit Schnittchen stehen auf dem Tisch, Blumensträuße zieren das Wohnzimmer. Eine der der ersten Gratulantinnen ist die stellvertretende Bürgermeisterin Laura Töpfer. "Die Ehe ist ein Kunstwerk der Liebe, Werk des Könnens, an dem beide bauen, ändern, korrigieren und neu gestalten - ein ganzes Leben hindurch", zitiert sie den Spruch von Fritz Leist aus der Glückwunschkarte der Stadt. Das Ehepaar freut sich, ist aber ansonsten zurückhaltend, vielleicht ein wenig überwältigt von der vielen Aufmerksamkeit. Fünfzig Jahre Zusammengehörigkeit, wie schafft man das? "Ach", winkt die 76-jährige Ingrid Brauch ab, "man muss sich nur aneinander anpassen". "Und füreinander da sein", ergänzt ihr zwei Jahre älterer Ehemann. Früher seien sie viel und gerne gereist, Kreta und Gran Canaria habe ihnen besonders gut gefallen, da sind sich beide einig. "Und natürlich alle Reisen hin zur Nordsee", ergänzt Emil Brauch, der als Maschinenbauer tätig war.

(dani)
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