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Langenfeld
In Langenfeld kein Windrad an der Grenze zu Monheim

Langenfeld. Auf Langenfelder Gebiet sollen nahe der Stadtgrenze zu Monheim keine Windkraftanlagen errichtet werden. Dafür sprachen sich einstimmig die Stadtpolitiker im Planungsausschuss aus; bei Enthaltung der Grünen.

Sie folgten damit den Bedenken der Bezirksregierung gegen Standorte in der Wasserschutzzone; außerdem den in einem Artenschutzgutachten genannten Einwänden, wonach Fledermäuse, Falken und andere Vögel gefährdet würden. Wie Stadtplaner Stephan Anhalt in der Sitzung vortrug, schränkten obendrein notwendige Sicherheitsabstände zur Autobahn A 59 und zu den Stromleitungen sowie Richtfunkstrecken mögliche Standorte nahe der Monheimer Stadtgrenze ein.

Damit verwarfen die Politiker das im März 2013 vom Stadtrat beschlossene Vorhaben, den Flächennutzungsplan für das als mögliche Standorte ausgesuchte Gelände entsprechend zu ändern. Keine Unterstützung von den anderen Parteien bekam Dr. Günter Herweg (Grüne) für seinen Vorstoß, für die am wenigsten kritischen Teilflächen strikte Auflagen zu formulieren und es dann möglichen Investoren zu überlassen, unter solchen Bedingungen dennoch dort Windkraftanlagen zu errichten. "Das wird die Bezirksregierung wohl kaum akzeptieren", entgegnete Anhalt.

Über die in Reusrath für Windräder festgelegte Konzentrationszone diskutierten die Politiker nicht. "Für den Ergänzungsstandort an der Stadtgrenze zu Monheim angeht, ist nach dem Gutachten aber jetzt Schach matt!", befand Jürgen Brüne (CDU).

(mei)
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