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Langenfeld/Hilden
In verkürzten S-Bahn-Zügen der S 1 geht es zurzeit eng zu

Langenfeld/Hilden. Auf dem Weg zum Düsseldorfer Flughafen nutzen viele Langenfelder die in Hilden-Süd haltende S-Bahnlinie S 1. Fahrgäste müssen darin zurzeit enger zusammenrücken. Denn eine geraume Weile schon setzt die Deutsche Bahn AG als Betreiberin der Strecke zwischen Solingen und dem Ruhrgebiet zeitweise kürzere Züge ein. Was zur Folge hat, dass viele Pendler vor allem am frühen Morgen sowie am Nachmittag nur noch einen Stehplatz in den Bahnen ergattern können. Ein Problem, das auch dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) zunehmend auf die Nerven geht.

"Wir haben die Bahn mittlerweile aufgefordert, uns einen Termin zu nennen, zu dem wieder, wie vertraglich geregelt, längere Züge einsetzt werden", sagte eine Sprecherin des VRR. Hintergrund: Bereits seit Herbst hat die Bahn AG die auf diversen S-Bahnlinien zum Einsatz kommenden Fahrzeuge der Baureihe ET 422 verstärkt in die Werkstätten des Konzerns beordert. So sollen Schäden behoben und der Brandschutz auf den neuesten Stand gebracht werden. Während auf der S 1 normalerweise so genannte Doppeltraktionen mit zwei Triebwagen eingesetzt werden, müssen die Fahrgäste nun mit Kurzzügen vorliebnehmen.

Statt 384 Sitz- sowie rund 700 Stehplätzen verfügen die Bahnen mit nur einem Triebwagen über lediglich 192 Sitzgelegenheiten und ungefähr 350 Stehplätze. Laut Bahn ist noch den gesamten Januar hindurch phasenweise mit verkürzten Zügen zu rechnen.

(obpr/mei)
 
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