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Monheim
Jugendparlament will Austausch mit Polen

Monheim: Jugendparlament will Austausch mit Polen
Die Monheimer Jugendparlamentsvorsitzende Pia Schneider (r.) traf in Malbork Kinga (l.) und Patrycja vom dortigen Jugendstadtrat. FOTO: Eva Heggemann
Monheim. Monheimer Jugendvertreter trafen in Malbork Mitglieder des Jugendstadtrats der Partnerstadt. Noch bis morgen ist eine Wirtschaftsdelegation aus Polen zu Gast am Rhein. Von Thomas Gutmann

Eine Monheimer Delegation hat kürzlich für ein Wochenende die polnische Partnerstadt Malbork besucht. Mit zur Reisegruppe gehörten auch Vertreterinnen des Monheimer Jugendparlaments, um in der ehemals westpreußischen Stadt mit der Deutschordensburg einen künftigen Austausch mit dem Malborker Jugendstadtrat vorzubereiten. Neben dem kulturellen Programm, wie der Besichtigung der Marienburg und der Teilnahme am "Fest der alten Kultur", das von einem mittelalterlichen Umzug gekrönt wurde, wurden auch erste Ideen mit dem Jugendstadtrat Malbork ausgetauscht, berichtet die Stadt Monheim. Für November ist ein Gegenbesuch der Malborker Jugendlichen am Rhein geplant. Die Monheimer Jugendparlamentarier freuen sich bereits darauf. "Das wird dann sicher ein Austausch, der neben dem Kennenlernen der sozialen und politischen Aufgaben unseres Jugendparlamentes auch den kulturellen Austausch unter den Angehörigen beider Gremien fördern wird", sagt die Jugendparlamentsvorsitzende Pia Schneider.

Intensiviert wird die seit fast zwölf Jahren bestehende Städtepartnerschaft auch auf wirtschaftlicher Ebene. Erstmals ist derzeit eine Unternehmerdelegation aus Polen zu Besuch am Rhein. Bürgermeister Daniel Zimmermann empfing sie am Montag im Ratssaal.

Am Begrüßungstag gab es eine Führung durchs Rathaus. Besonders das neue Bürgerbüro interessierte die Gäste. Die Monheimer Altstadt haben sie ebenfalls erkundet. Aber auch sonst war und ist der Terminkalender prall gefüllt, bevor es morgen wieder zurück nach Malbork gehen wird.

So umfasst das Besuchsprogramm unter anderem Besichtigungen der Monheimer Unternehmen Hilgers Transport GmbH und der Bäckerei Busch. Weitere Stationen sind Düsseldorf und Köln. "Der lebendige Austausch mit einer Partnerstadt soll auch den wirtschaftlichen Dialog beinhalten", sagt Zimmermann.

Quelle: RP
 
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