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Langenfeld
Junge Rock-Band begeistert bei Premiere

Langenfeld. Der Auftritt von "Still At The Basement" auf dem Marktplatz überzeugte Zuhörer aller Altersgruppen. Von Dorian Audersch

Kurz vor dem großen Auftritt hüpft Christopher Meybom noch einmal auf die Bühne und lässt seinen Blick über den Marktplatz schweifen. "Das sind schon krass viele Menschen", meint der 22-Jährige und lacht. Schon vor dem Konzert sind einige hundert Zuschauer am Start. "Ich glaube, das wird ein richtig guter Abend."

Er sei zwar auch etwas nervös, erzählt der Frontmann von "Still At The Basement", aber er freue sich, den Marktplatz mit seinen Bandkollegen zu rocken. "Wir wollen das Publikum mitreißen." Die vierköpfigen Formation besteht neben Meybom aus Tim Klebig (Gitarre), Philip Kerl (Schlagzeug) und Jan Poprawa (Bass). Neben ihrem Studium verbringen die jungen Musiker viel Zeit im Proberaum. Auf das dritte Konzert der Reihe "Langenfeld live" haben sie sich intensiv vorbereitet, erzählt Poprawa: "Vor so vielen Leuten haben wir noch nie gespielt. Das ist auf jeden Fall etwas Besonderes."

Das Eis bricht schnell. Ein bisschen Green Day ("Basket Case"), eine Prise Sunrise Avenue ("Fairytale Gone Bad") sowie "Alles was ich will" von der Kölsch-Rock-Band De Höhner und das Publikum ist voll dabei. Auch "Verdammt lang her" von BAP, das von vielen Zuhörern lautstark mitgesungen wird, wird zu einem besonderen Moment. Das Publikum klatscht auf Anhieb mit und erweist sich als erstaunlich Textsicher - nicht nur beim Refrain.

"Unglaublich!", resümiert Klebig in der ersten Pause. Er hat ein Faible für die Musik aus der Domstadt. Die Band habe zwar schon einige größere Auftritte wie etwa beim Stadtfest oder dem Rhein-Rock-Festival hinter sich, "aber das heute ist einfach der Hammer." Inzwischen ist der Marktplatz rappelvoll. Die Stimmung ist ausgelassen.

Das liegt sicherlich auch an der gelungenen Mischung, die von der Langenfelder Band gespielt wird. Sportfreunde Stiller, Udo Lindenberg und die Ärzte sind im Repertoire - und ebenso Klassiker wie "Sweet Home Alabama". Das freut Zuhörer aus allen Altersgruppen. Auch die eigenen Songs ("Schein", "Der Letzte") kommen gut an.

Ein junger Mann, den nach eigenem Bekunden alle nur "Dubi" nennen, bezeichnet sich als "Fan der ersten Stunde". Der 22-Jährige trägt einen knallgrünen Irokesen-Haarschnitt und hat ziemlich viele Nieten sowie Aufnäher auf seiner verschlissenem Lederjacke. "Die Jungs haben einiges drauf und spielen gut zusammen", findet er. Julia Marinotti sieht es ähnlich: "Die Stimmung ist super und die Band bringt echt was rüber", meint die 42-Jährige. "Das macht richtig Spaß."

Quelle: RP
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