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Monheim
Kanalbau in der Stadtmitte geht zügig voran

Monheim. Wahrscheinlich bis Ende Oktober sind alle Arbeiten abgeschlossen.

Gut fünf Meter geht es in die Tiefe. Unten ein Stollen, in dem ein Erwachsener aufrecht stehen kann. Stück für Stück graben sich Arbeiter vor. Erdmassen werden auf einem Förderband abtransportiert. Eine Baggerschaufel wird in die Schacht-Baugrube gelassen. Der Bodenaushub wird nach oben befördert. In der Spritzbetonwand wird eine kleine Nische geschaffen. In ihr steht eine kleine Figur der heiligen Barbara, die Schutzpatronin der Bergleute. Halbzeit für den Kanalbau in der Stadtmitte. So beschreibt Stadtsprecher Norbert Jakobs den Status Quo dessen, was gerade unter der Erde passiert.

Die Entlastung eines weiteren Kanals in der Innenstadt sei notwendig, so der Stadtsprecher. Vorarbeiten wurden bereits bei der Umgestaltung vor dem Rathaus berücksichtigt.

Da der betroffene Kanal unter dem Rathaus-Center liegt, habe sich ein Bypass als die einfachste Lösung erwiesen. Dafür musste allerdings der Rathaus-Parkplatz (Einfahrt über die Alte Schulstraße) gesperrt werden. Außerdem ist der Bereich der Außengastronomie gegenüber dem Rathaus - zum das Beispiel Eiscafé und Di Vino - teilweise durch Absperrungen betroffen.

"Eigentlich wollten wir bereits vor Beginn der Außensaison der Lokale mit den Bauarbeiten beginnen. Doch die letztlich unwirksame Beschwerde eines unterlegenen Bieters bei der Ausschreibung hat das Projekt verzögert", erläutert Rainer Fester, im Rathaus federführend in Sachen Kanalbau. Doch nun liege man voll im Zeitfenster. "Voraussichtlich bis Ende Oktober sind wir durch."

(og)
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