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Monheim
Karl-Heinz Hennen stellt prägende Monheimer vor

Monheim. Die heutige Historikergeneration geht mit dem Begriff der historischen Größe anders um als ihre Vorgänger. Nicht mehr allein militärischer Erfolg oder Zuwachs an politischer Macht sind die entscheidenden Maßstäbe. Als viel wichtiger für die gerechte Beurteilung menschlicher Leistungen gelten inzwischen zukunftweisende Veränderungen, wie etwa die Vermeidung von Kriegen oder wertvolle Beiträge zur Verbesserung der allgemeinen Lebensbedingungen.

Für Monheim lautet aus Sicht von Karl Heinz Hennen damit die Fragestellung: Überragt Winrich von Kniprode, der Großmeister des Deutschen Ordens, tatsächlich alle anderen? Wer aus der langen Reihe von Wilhelm von Monheim über Sibodo von Blee bis hin zum letzten Bürgermeister in der Franzosenzeit, Christian Peters, verdient eine besondere Hervorhebung? Hennen, Autor des kürzlich erschienenen ersten Bandes der Monheimer Stadtchronik wird am 17. März über die Ergebnisse seiner Recherchen zur Stadtgeschichte berichten, bei denen er auf viele prägende Persönlichkeiten ihrer Zeit stieß - Monheimer, die sich unter schwierigen Bedingungen zu behaupten wussten und ihren Familien gute Zukunftsperspektiven eröffneten, aber auch solche, die skrupellos günstige Gelegenheiten zum eigenen Vorteil nutzten.

17. März, 19.30 Uhr, Seminarraum der Volkshochschule, Tempelhofer Straße 15. Die Teilnahme ist gratis. Anmeldung unter www.vhs.monheim.de oder Telefon 02173 -951-743

(pc)
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