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Tier Der Woche
Kater Carazzo spielt jetzt lieber, statt zu fauchen

Langenfeld. Wissen und Erfahrung, Einfühlungsvermögen und eine große Portion Spürsinn müssen Tierpfleger bei jedem Fundtier einsetzen. So auch bei "Carazzo", dem kleinen tiefschwarzen Kater, der im August im Hildener Tierheim abgegeben wurde. Kommt zuerst der Gesundheitscheck oder erst der neue Name? An "Carazzo" muss der Kater sich nun gewöhnen.

Nach der Quarantäne wurden in dem auch für Monheim und Langenfeld zuständigen Tierheim kätzische Eigenarten (oder auch Unarten) des Neuzugangs erkundet. Mag Carazzo Menschen? Wie verhält er sich bei Artgenossen? Ist er ein Selbstbewusster oder eher ein Hasenfuß? Schmusekatze oder Kratzbürste? Stubenhocker oder Abenteurer? Verspielt oder eher träge? Carazzo, zirka 2011 geboren, beschreiben seine Katzenpfleger so: Anfangs war Carazzo eine ängstliche Samtpfote. Sobald sich eine Hand näherte (schlechte Erfahrung mit Händen?), reagierte der Kater mit waschechtem Raubtier-Fauchen. Hat sich aber inzwischen gegeben. Mittlerweile spielt Carazzo schon mit den Händen, wenn auch noch etwas grobmotorisch. Und er entpuppt sich als ein nettes und liebenswürdiges Kerlchen, das auch gerne ein wenig Freigang hätte. Und das sich bestimmt, wenn jetzt der Winter naht, über ein warmes Körbchen am heimischen Ofen freuen würde. Am liebsten auch als einzige Katze. Wer Carazzo kennenlernen möchte - er wartet im Tierheim. nea

Kontakt: Tierheim Hilden, Im Hock 7, Telefon 02103 54574, info@tierheim-hilden-ev.de. Mehr unter www.tierheim-hilden-ev.de

Quelle: RP
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