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Langenfeld
Kein Hubschrauber-Landeplatz in Reusrath

Langenfeld. Control-Expert-Firmenchef Gerhard Witte zieht Antrag zurück. Bürgerinitiative ist zufrieden. Von Stephan Meisel

Das wird nicht nur Reusrather freuen: Die Pläne eines Hubschrauber-Landeplatzes an der Dückeburg sind vom Tisch. Unternehmer Gerhard Witte hat nach eigenen Angaben entschieden, aufgrund des Widerstands den bei der Bezirksregierung gestellten Antrag auf einen Start- und Landeplatz für den Helikopter seiner Firma Control-Expert zurückzuziehen. "Eine gute Nachricht und eine weise Entscheidung von Herrn Witte", kommentierte der Langenfelder BUND-Ortsvorsitzende Karl Wilhelm Bergfeld den Rückzieher.

"Da hat es sich doch gelohnt, dass sich so viele Menschen gegen das Vorhaben positioniert hatten." Mit Mitstreitern hatte Bergfeld etwa 1400 Unterschriften gegen den Hubschrauberplatz in dem Landschaftsschutzgebiet gesammelt, hinzu kamen weitere Einwendungen von Privatleuten wie etwa Eltern der Virneburg-Förderschule. Witte bedauert nach eigenen Worten, "dass die gegenüber der Ursprungsplanung aus 2013 deutlich abgespeckten Pläne die Proteste und Hinweise auf Natur- und Landschaftsschutz einiger Anwohner Reusraths nicht ausräumen konnten".

Seine Argumente wie eine geringe Zahl an Flugbewegungen, über die Autobahn führende "Flugschneisen" oder lärmarme Leichthubschrauber seien nicht berücksichtigt worden. "Zur Entscheidung trug auch bei, dass die Bemühungen des Bürgermeisters Frank Schneider, die Abwägungs-Probleme durch die von ihm unterstützte Suche nach einem aus behördlicher Sicht geeigneteren Start- und Landeplatz zu lösen, leider bisher erfolglos blieben.

" Witte hadert, "dass in der Interessenabwägung der langfristigen Sicherung von Arbeitsplätzen am Standort Langenfeld weniger Gewicht beibemessen wurde."

Quelle: RP
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