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Monheim
Kirche betreibt neuen Kindergarten

Monheim. Die Politiker im Jugendhilfeausschuss diskutieren über Vertragsabschluss. Von Petra Czyperek

In einem Jahr sollen Mädchen und Jungen in den Räumen der neuen Kita an der Kurt-Schumacher-Straße spielen und toben. Den entsprechenden Baubeschluss hatte der Rat bereits in seiner Sitzung am 23. September 2015 gefasst. Jetzt muss noch entschieden werden, welcher Träger die Einrichtung mit fünf Gruppen übernimmt.

Die Verwaltung schlägt die evangelische Kirchengemeinde vor. Landschaftsverband und Landesjugendamt müssen noch zustimmen. Die Stadt will den gesetzlichen Trägeranteil der Gemeinde von zwölf Prozent übernehmen. Dadurch entstehen pro Jahr Kosten in Höhe von 86.000 Euro. Die Politiker im Jugendhilfeausschuss beraten darüber am Mittwoch, 17. Februar. Der Rat entscheidet am 9. März. Dann könnten die Verträge mit der Kirche geschlossen werden.

Simone Feldmann (Fachbereich Kinder und Familie) wirbt dafür, dass die evangelische Kirche seit Jahren eine verlässliche Partnerin und Trägerin von Kindertagesstätten sei. Die drei Einrichtungen Grunewaldstraße, Schellingstraße und Lerchenweg mit insgesamt 13 Gruppen befänden sich in ihrer Zuständigkeit. Alle seien inklusiv ausgerichtet. Die Nachbarkita an der Grunewaldstraße ist Familienzentrum und agiert im Verbund mit den vier weiteren Familienzentren im Berliner Viertel. Die neue Kita soll sich an diesem Verbund orientieren und den Leitgedanken des Kinderschutzprojekts Moki verfolgen.

Quelle: RP
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