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Kreis Mettmann
Kreis sucht weitere Medienscouts

Kreis Mettmann. Schüler der Jahrgangsstufe 8 werden in Workshops zu Beratern ausgebildet.

Das Medienzentrum des Kreises Mettmann sucht noch Schulen, die nach den Sommerferien an einer zweiten Ausbildungswelle teilnehmen und Schüler der Jahrgangsstufe 8 zu Medienscouts ausbilden wollen. Die damit verbundenen wesentlichen Ziele: Die Medienkompetenz der Teilnehmenden zu fördern und sie für eine beratende Funktion unter Gleichaltrigen zu qualifizieren.

An knapp 25 Prozent der weiterführenden Schulen im Kreis sind bisher Medienscouts im Einsatz. Das Projekt ist ähnlich erfolgreich und präventionsorientiert wie die Streitschlichter oder andere Peer-to-Peer-Projekte an Schulen. Wenn man die vorliegenden Opfer-/Fallzahlen aus verschiedenen Studien unter Jugendlichen in Deutschland heranzieht, ist davon auszugehen, dass bis zu 80 Schüler an einer dreizügigen weiterführenden Schule bereits als Opfer oder Täter mit Cybermobbing in Berührung gekommen sind.

Wenn sich genügend Schulen zu einer Teilnahme entschließen, werden in ganztägigen Workshops Teams aus Schülern und Beratungslehrern ausgebildet. Sie erarbeiten mit Medienpädagogen Wissen über Internetsicherheit und Social Media Phänomene wie Hate Speech oder Fake News. Sie lernen Präventionsmöglichkeiten kennen und bereiten sich in Präsentationen und Rollenspielen auf ihre spätere Beratungstätigkeit vor. Zu ihren späteren Schulaktivitäten gehören Unterrichtsbesuche in 5. und 6. Klassen, Beratungsangebote sowie Präsentationen. Der Startschuss für die Ausbildung im Kreis fällt am Mittwoch, 21. März. In einer Infoveranstaltung stellt das Medienzentrum Workshops und Finanzierungskonzept vor.

Anmeldung: www.medienzentrum-me.de, Mail medienzentrum@kreis-mettmann.de

Quelle: RP
 
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