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Langenfeld
Kreissynode tagt in der Johanneskirche

Langenfeld. Die 107. ordentliche Tagung der Kreissynode Leverkusen beschäftigt sich mit dem der evangelischen Kirche anvertrauten Geld. Rund 100 Delegierte - Pfarrerinnen und Presbyter, haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter aus 13 Kirchengemeinden - tagen in der evangelischen Johanneskirche in Langenfeld, Stettiner Straße 10-14. Die Tagung ist am kommenden Freitag, 22. April, und beginnt um 18 Uhr mit einem Gottesdienst. Die Langenfelder Pfarrerin Angela Schiller-Meyer hält die Predigt. Die Beratungen beginnen etwa gegen 19.45 Uhr. Jahresabschlüsse und Bilanzen zeigen, wie die Sparbemühungen der letzten Jahren wirken und wie die Kirche finanziell handlungsfähig bleibt. Die Synode errichtet eine Pfarrstelle für den Gemeindedienst für Mission und Ökumene - eine bestehende Gemeinschaftsaufgabe von sieben bergischen Kirchenkreisen, die in Zukunft von Leverkusen aus organisiert wird. Die inhaltlichen Schwerpunkte dieses Dienstes waren bisher "Wirtschaften für das Leben in der Gemeinde" sowie "Klimawandel und Gerechtigkeit". Die Synode schafft die organisatorischen Voraussetzungen für die Fortsetzung der gemeinsam finanzierten Arbeit.

Weitere Themen sind beispielsweise die evangelischen Kitas. Konkret geht es um die Fachberatung, eine gesetzliche Pflichtaufgabe, mit der die Kindertagesstättenarbeit gefördert wird. Es geht auch um Wahlen; die Kreissynode entsendet Mitglieder in die Landessynode - Ausdruck des evangelischen Leitungsprinzips in allen kirchlichen Ebenen von der Gemeinde bis zur Landesskirche. Die Synode wird geleitet von Superintendent Gert-René Loerken. Die Beratungen sind öffentlich.

(pc)
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