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Kreis Mettmann
Kreisverkehrswacht verabschiedet ihren Chef

Kreis Mettmann: Kreisverkehrswacht verabschiedet ihren Chef
Ralf Hezel (Mitte), zum Abschied umrahmt von Landrat Thomas Hendele (li.) und Claus Voussem von der Landesverkehrswacht. FOTO: abz
Kreis Mettmann. Mehr als 13 Jahre lang war er als Geschäftsführer tätig. Von Oliver Wiegand

"Wenn man was gerne und mit viel Spaß macht, möchte man nicht unbedingt noch dafür ausgezeichnet werden", sagte Ralf Hezel ganz bescheiden gestern im Kreishaus. Mehr als 13 Jahre lang war Hezel als Geschäftsführer für die Kreisverkehrswacht tätig.

Die ehrenamtliche Arbeit hat ihm viel Spaß gemacht. Landrat Thomas Hendele und Claus Voussem, Vizepräsident der Landesverkehrswacht, ließen es sich trotzdem nicht nehmen, Ralf Hezel mit einem Empfang zu verabschieden.

Was hat Hezel bei der Kreisverkehrwacht gemacht? Neben seinem normalen Beruf als Mitarbeiter des Straßenverkehrsamts des Kreises hat er sich um die Geschäfte der Kreisverkehrswacht gekümmert. Dazu gehört vor allem der Ausbau der Gruppe der Verkehrskadetten. Die Jugendlichen im Alter von 14 bis 22 Jahren unterstützen die Polizei bei Veranstaltungen wie Trödelmärkten, Kirmes, Messen, Open Air-Konzerten und größeren Sommerfesten. Ein großes Anliegen war Hezel, das Angebot an Fahrsicherheitstrainings zu erhöhen. "Die Zahl der angebotenen Trainings für Auto- und Motorradfahrer hat sich in den vergangenen Jahren verdreifacht", sagte Landrat Thomas Hendele in seiner Laudatio. Allein in diesem Jahr gibt es 25 Übungsseminare mit fast 300 Teilnehmern. Das trage dazu dabei, dass im Kreis Mettmann die Zahl der Verkehrsunfälle im Rahmen bleibe, so Hendele. Immerhin seien in den zehn Städten rund 360.000 Autos zugelassen. Hinzu komme noch der Durchgangsverkehr. Mit ins Leben gerufen hat Ralf Hezel auch die Initiative "Toter Winkel". Mit einem Aufkleber auf Lkw werden Rad- und Motorradfahrer darauf aufmerksam gemacht, dass sie in bestimmten Bereichen nicht vom Fahrer zu sehen sind.

Die Nachfolge von Ralf Hezel tritt Martin Schuckel an, der ebenfalls beim Straßenverkehrsamt des Kreises arbeitet.

Quelle: RP
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