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Langenfeld
Kulturmanager Heske sagt Langenfeld adieu

Langenfeld: Kulturmanager Heske sagt Langenfeld adieu
Beim Ausstand dabei: Ehrenamtler Endres (r.) und Künstler Schmitt. FOTO: gut
Langenfeld. Der 51-Jährige lenkt ab kommender Woche die umfassende Kulturverwaltungsreform der Stadt Köln.

Er hat die Kunst gewissermaßen im Vornamen und auf jeden Fall im Blut - Eckart Heske organisierte seit fast einem Vierteljahrhundert Ausstellungen, Konzerte, Filmdrehs und andere von der Muse geküsste Veranstaltungen in Langenfeld. Jetzt verlässt der Vizechef des Stadtmuseums die Posthornstadt in Richtung Köln: Der 51-Jährige wird dort als Projektmanager die Verwaltungsreform der Domstadt für den Kulturbereich lenken. Gestern gab er seinen Ausstand im Freiherr-vom-Stein-Haus.

Vor genau 24 Jahren kam Heske aus seiner Heimatstadt Elmshorn nach Langenfeld. Vize-Kulturamtschef, VHS-Verwaltungsleiter und seit Herbst 2011 Vize des Stadtmuseums lauteten seine Stationen. Ein Höhepunkt seines Wirkens war das Konzert mit Justus Frantz und dessen "Philharmonie der Nationen", die Heske in den 90er Jahren in den Freizeitpark holte. Zum Abschied überreichte ihm das Museumsteam um Leiterin Hella-Sabrina Lange unter anderem eine Fotomontage, die den Kulturmanager auf dem "großen Sprung" nach Köln zeigt. Kulturkoordinatorin und VHS-Chefin Juliane Kreutzmann schmunzelte über ein Archivfoto der RP: Der braun gebrannte junge Heske bei einer Ausstellungseröffnung 1994 - "wie ein Fernsehshow-Moderator", sagte einer. Gekommen war auch seine Amtsvorgängerin Margaretha Waßmer mit ihrem Mann Helmut Endres, einem der vielen Ehrenamtler vom Museumsverein, sowie Künstler Dirk Schmitt, der im Herbst historische Papiertheater im Stadtmuseum ausstellen wird.

(gut)
 
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