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Zugabe Unser Senf Zum Wochenende
Kundenfreundlichkeit? Das geht besser!

Langenfeld. Kundenfreundlichkeit und Fingerspitzengefühl? Daran müssen manche Dienstleister und Händler arbeiten. Zwei Langenfelder Beispiele aus den vergangenen Tagen:

Eine Richratherin hatte am Donnerstag letzter Woche im Briefkasten eine Benachrichtigungskarte gefunden. Weil sie nicht zu Hause war, sei ein DHL-Paket für sie in die Stadtgalerie gebracht worden; ins dortige Postbank-Financenter. Ab Freitagnachmittag könne sie es abholen. Als die Richratherin am Samstag vor dem Schalter stand, schaute ein Angestellter in den Computer und sagte, dass die Sendung nicht da sei. Als die Kundin ihn bat, doch im Lagerraum nachzusehen, weigerte er sich und verwies auf die Anzeige seines PC. Er gab ihr eine Karte mit der DHL-Telefonnummer und sagte ihr, dass sie selber dort anrufen müsse. Am Montag bestätigte die DHL der Richratherin, dass das Paket seit Freitag abholbereit am Galerieplatz liege, also fuhr sie erneut dorthin. Doch auch die Angestellte, die diesmal am Schalter in den Computer schaute, schüttelte den Kopf. Die Sendungsnummer sei nicht da und deswegen auch das Paket nicht. Erst nach minutenlanger Diskussion erhörte sie die Bitte der Kundin und schaute im Lagerraum nach. Tatsächlich lag dort das Paket. "Beinahe wäre ich ein zweites Mal unverrichteter Dinge abgezogen und das Paket wäre dann vermutlich zurückgeschickt worden", erregt sich die Richratherin.

Beispiel 2: Eine 18-jährige Schülerin fragt in einer Bäckerei nach einem Job, um ihr Taschengeld aufzubessern. "Leute, die nichts können, nehmen wir nur, wenn sie noch keine 18 sind", bekommt die Schülerin zu hören. "Wegen des Mindestlohns." Ehrliche Worte, aber gar nicht nett!

STEPHAN.MEISEL@RHEINISCHE-POST.DE

Quelle: RP
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