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Monheim
Kunsthandelsunternehmen hat Aktien zurückgekauft

Monheim. Wenn ein Unternehmen mit Zustimmung der Aktionäre eigene Aktien kauft, spricht man von einem Aktienrückkauf. Das hat es jetzt bei einem der führenden deutschen Kunsthandelsunternehmen gegeben - mit Sitz in Monheim. "Das am 21. Juli ausgelaufene Aktienrückkaufprogramm der Weng Fine Art AG über 50 000 Aktien zum Stückpreis von 4,30 EUR ist komplett bedient worden", teilt das Unternehmen mit. Insgesamt seien der Gesellschaft knapp 100 000 Aktien angedient worden.

Eine Aktiengesellschaft darf aber nicht über mehr als 10 Prozent ihres eigenen Grundkapitals verfügen. Der Gründer und Großaktionär des Unternehmens, Rüdiger K. Weng, übernahm weitere Aktien, so dass alle verkaufswilligen Aktionäre bedient werden konnten. Der Gründer und Großaktionär der Gesellschaft hatte seine Bereitschaft erklärt, bis 31. Dezember 2017 weitere Aktien der Weng Fine Art AG zum Preis von 4,30 Euro je Aktie zurückzukaufen.

Die Aktie der Weng Fine Art AG ist seit Juni 2016 nicht mehr an der Börse. Einige Aktionäre hätten verkaufen wollen; der Wert der Firma sei höher als es der Aktienkurs wieder gibt, sagt Rüdiger K. Weng. Das seien Gründe für die Rückkauf-Aktion.

Das Team der Weng Fine Art AG hat seit 1994 mehr als 16 000 Gemälde, Skulpturen, Papierarbeiten sowie Druckgrafik von mehr als 800 international bedeutenden Künstlern des 20. Jahrhunderts verkauft. Im Februar 2016 zog das Unternehmen wegen der geringeren Gewerbesteuer von Krefeld an die Rheinpromenade. Wichtigste Vertriebskanäle sind der internationale Handel und Auktionshäuser - darunter Sotheby's und Christie's.

(bine)
 
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