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Kreis Mettmann
Landrat: "Nicht mehr Straftaten durch Flüchtlinge"

Kreis Mettmann. Die CDU hatte zu einer Diskussion zum Thema Sicherheit in das Kreishaus in Mettmann geladen.

In den den zehn Städten des Kreises leben rund 5300 Flüchtlinge. "Wir haben seit dem großen Zuzug im Herbst vergangenen Jahres keine Steigerung der Kriminalität feststellen können", sagte Landrat Thomas Hendele gestern Abend. Die CDU hatte unter dem Eindruck der Ereignisse rund um die Silvesternacht in Köln zu einer öffentlichen Fraktionssitzung in das Kreishaus eingeladen. Thema war die Sicherheitslage im Kreis Mettmann.

Hendele machte deutlich, dass man den Kreis Mettmann nicht mit Großstädten im Umland vergleichen könnte. Die Zahl der Straftaten pro Einwohner sei auf einem deutlich geringerem Niveau. Die Kreispolizeibehörde hat in den rund 100 Einrichtungen, in denen Flüchtlinge untergebracht sind, im vergangenen Jahr 408 Straftaten registriert. Das seien pro Einrichtung ein bis zwei im Monat, so Leitender Polizeidirektor Manfred Frorath. Mehr als 800 Mal ist die Polizei zu den Unterkünften gerufen worden. Dagegen setzen müsse man aber die Zahl der Einsätze vor Heimen und Unterkünften. Die Polizei habe mehr als 11 000 Einsätze gehabt. Überwiegend waren es Kontrollfahrten.

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