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Kreis Mettmann
Landschaftsschutz in der Kritik

Kreis Mettmann. Die Argumente von CDU und Bauern lassen die Grünen abprallen. Von Oliver Wiegand

Landrat Thomas Hendele befürchtete eine Entmachtung des Kreistages und will sich in das Gesetzgebungsverfahren einmischen. Auch die Bauern sind auf dem Baum und fühlen sich durch das von Rot-Grün schon fast verabschiedete Landschaftsschutzgesetz benachteiligt.So soll das neue Gesetz die zukünftige Umwandlung von Grünland in Ackerland einschränken.

Jetzt äußerte sich die Grüne Fraktion im Kreistag. Offenbar ist trotz aller Kritik nicht mehr viel zu machen. Die Landesregierung wird nach der Sommerpause das neue Landesnaturschutzgesetz verabschieden. Die Kreistagmitglieder von Bündnis 90/ Die Grünen begrüßen das neue Gesetz uneingeschränkt und haben die Landtagsabgeordneten aufgefordert, dieses in der vorliegenden Form zu verabschieden, heißt es aus den Reihen der Grünen.

Die Notwendigkeit ergebe sich unter anderem daraus, dass das bisherige Landschaftsgesetz beim Schutz der Natur auf vielen Ebenen versagt hat und deshalb dringend der Revision bedarf. Ein Beispiel sind die dramatischen, unwiederbringlichen Verluste bei der heimischen Flora und Fauna. "Da die "modernen" Äcker tot gespritzt und gedüngt sind, ist wenigstens noch der Erhalt des Grünlandes als Lebensraum für die wenigen noch existierenden heimischen Tiere und Pflanzen unbedingt erforderlich. "Hier sind die klaren gesetzlichen Regelungen des neuen Gesetzes zum Schutz der noch vorhandenen Naturbestände dringend erforderlich", sagt Felix Gorris, umweltpolitischer Sprecher der Grünen. Die Stärkung der Beiräte sei deshalb zu begrüßen.

Quelle: RP
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