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Langenfeld

Langenfeld. Wie geht die Agentur für Arbeit mit privaten Hochschulen um?

Kowalczyk Sie sind normale Akteure auf dem Bildungssektor wie staatliche Hochschulen und Unis.

Wann haben Sie miteinander zu tun?

Kowalczyk Wir respektieren uns. Wir beraten Jugendliche über Studienperspektiven und Inhalte. Wir versuchen, Interessen und Eignungen zu erkennen. Das aber völlig neutral ohne Empfehlungen für spezielle Unis oder FHs. Wir sehen uns aber auch auf Bildungsmessen. Da versorgen wir die Schüler alle bestmöglich mit Informationen zur Studien- und Berufsorientierung.

Als klassischer Vermittler eines Arbeitsplatzes für FHDW-Studenten kommen sie nicht in Frage?

Kowalczyk Nein. Die jungen Leute haben am Ende des Studiums meist schon einen Arbeitsplatz.

Das hat natürlich viel mit dem Dualen Studium zu tun, das auch an der FHDW angeboten wird.

Kowalczyk Richtig. Die Dualität wie sie auch die FHDW anbietet, ist ein großer Vorteil. Das klassische, nur theoretische Studium hat mit den Studienreformen stark abgenommen. Immer mehr sind Studierende bereits in den Uni- und Fachhochschuljahren auch in den Unternehmen und lernen die Arbeitswelt kennen.

Eigentlich heißt das ja, dass die Arbeitsvermittlung bereits im Studium beginnt.

Kowalczyk Ja. Meine Tochter zum Beispiel studiert im 1. Semester Lehramt und hat bereits im Unterricht geübt. Die Praxis kommt heute viel früher in den Beruf. Das ist gut.

Was können sie als Agentur und die FHDW noch gemeinsam machen?

Kowalczyk Wir sollten in Zukunft noch öfter und noch intensiver um Unternehmen werben, um sie für das Duale Studium zu gewinnen. Möglichst viele und gute Fachkräfte auszubilden muss unser gemeinsames Interesse sein.

Quelle: RP
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