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Langenfeld

Langenfeld. Stellen Sie sich vor, es ist Muttertag, und die Väter sind allein zu Hause. Der obligatorische Blumenstrauß und das vom Kind gemalte Bild zu Muttertag bleiben unbeachtet, und das Frühstück muss er sich selbst machen. So könnte es aussehen, wenn die Mütter in die Rolle der Väter schlüpfen und auf Tour gehen. - Was Väter können, können Mütter nämlich schon lange: Mit oder ohne Bollerwagen, mit oder ohne Kind und Kegel. Hauptsache, die besten Freundinnen sind dabei. Von Ilka Platzek

Einen Ausflug zum Rhein nach Monheim würden Hildener Mütter nett finden: "Dort könnte man schön spazierengehen, die Kinder hätten viel frische Luft und dann veranstalten wir dort ein Picknick", schlägt Ulrike Hora vor, die mit dem 20 Monate alten Samuel (und weiterem Nachwuchs im Bauch) auf dem Spielplatz am Warrington Platz das schöne Wetter genießt. Selma Ödemis und Sohn Cem (2) wären dabei. Auch Karin Janke mit den Enkeln Merle (5) und Nils (2) würde sich den Muttertagsausflüglerinnen anschließen.

Hildens Hoppedine Stephanie (Fanny) Pook würde "auf jeden Fall die Kinder zu Hause beim Vater lassen. Das ist bei meinem Mann auch kein Problem." Ein Muttertagsausflug nach ihrem Geschmack würde so aussehen: "Ich würde entweder mit einer ganzen Mütter-Mafia oder mit wenigen ausgesuchten Freundinnen - aber unbedingt ohne Kinder - eine schöne Stelle am Rhein oder an einem See ansteuern." Im Gepäck sollten "Prosecco und Hugo" sein, für sie selbst "Fleisch und Bier". Pook steht auf Gegrilltes. Für einen solchen Ausflug braucht sie "weder den Mutter- noch den Vatertag. Und: Es ist ganz egal an welchem Tag, das machen wir einfach."

Christel Finzel und die "Sloggys" - ihre Kegelschwestern - würden zuerst "mit Autos zur Orangerie nach Benrath fahren und von dort Richtung Rhein laufen. Endstation ist das Café am Fischteich." Dort kann man drinnen oder draußen sitzen und Kaffee und Kuchen essen. Die Damen in den Siebzigern würden statt Bier "lieber ein Glas Sekt" mitnehmen. Der andere, bei den Keglerinnen erprobte Ausflug, beginnt und endet bei den 12 Aposteln: "Wir nehmen die hintere Route im Stadtwald, am Tennisplatz und den Fischteichen vorbei und kehren dann zu Kaffee und Kuchen oder zum Essen ein." Selbst-Grillen ist nichts für die Frauen.

Quelle: RP
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