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Langenfeld
Langenfeld knüpft Kontakt zu Japan

Langenfeld. Bürgermeister Frank Schneider empfing Generalkonsul Kaoru Shimazaki.

Seit die Stadt Langenfeld Motto-Jahre veranstaltet, die jeweils einem bestimmten europäischen Land gewidmet sind, sind auch Generalkonsuls regelmäßig in die Posthorn-Stadt zu Gast. So zählt der Besuch eines Vertreters des jeweiligen Motto-Landes seit sieben Jahren zu den Höhepunkten des Neujahrsempfangs in der Stadthalle. Jetzt hieß Bürgermeister Frank Schneider erstmals einen Generalkonsul aus einem nichteuropäischen Land willkommen: Kaoru Shimazaki aus Japan. Der hohe Handelsvertreter wurde begleitet von Konsul Makoto Eguchi und Dai Ueda, den Generaldirektor der japanischen Außenhandelsorganisation "Jetro", die ebenso wie das Generalkonsulat ihren NRW-Sitz in Düsseldorf hat.

"Im Zuge des gezielten Ausbaus der Verbindungen unserer Stadt mit dem Fernen Osten haben wir den Generalkonsul eingeladen, um ihm Langenfeld näher vorzustellen und erste Kontakte zu der wirtschaftsstarken asiatische Nation zu knüpfen", erklärte Frank Schneider. Ihm sei es ein besonderes Anliegen, "der großen japanischen Gemeinde in unserer direkten Nachbarschaft die Vorzüge Langenfelds als Ort zum Leben und als Platz für gute Geschäfte näherzubringen". Der Raum Düsseldorf gilt bekanntlich als größter japanischer Brückenkopf in Europa.

Neben einem Austausch im Langenfelder Rathaus stand eine Stadtrundfahrt mit dem Besuch der Gewerbegebiete auf dem Programm. Dabei machte die Delegation auch eine Stippvisite beim Unternehmen Control Expert. Dessen Chef Gerhard Witte ist auch Vorsitzender des Langenfelder Industrievereins.

Der Bürgermeister resümierte das Treffen als verheißungsvollen Auftakt einer "möglichen weiterreichenden Partnerschaft" mit Offiziellen und Unternehmen aus Japan.

(gut)
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