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Langenfeld/Solingen
Langenfeld unterstützt Plan für S-Bahnhof in Landwehr

Langenfeld/Solingen. Die Verwaltungsspitzen beider Städte haben beim zweiten Treffen dieses Jahres gemeinsame Projekte besprochen. Dazu waren Solingens Oberbürgermeister Tim Kurzbach und seine Beigeordneten jetzt zu Gast im Langenfelder Rathaus.

Unterstützung sicherten die Langenfelder nach Angaben von Bürgermeister Frank Schneider für die Pläne eines Bahnhaltepunkts in Landwehr zu, den Solingen mit einem S-Bahn-Anschluss unbedingt verwirklichen möchte. "Darüber hinaus sind wir uns mit Solingen einig, den Einsatz von lärmminderndem Asphalt auf der Verbindung von Wiescheid nach Ohligs voranzutreiben." Gemeinsam wollen beide Städte beim Landesbetrieb Straßen-NRW dieses Vorhaben auf der Ohligser Straße einfordern .

Ein weiteres Thema war der Ausbau eines regionalen Radwegenetzes, wie er in der Stadt-Umland-NRW-Initiative vorgeschlagen wird. Laut Rathaussprecher Andreas Voss soll es mit der "Veloroute" von Solingen nach Langenfeld (über Wiescheid) fortgeführt werden, die jetzt in die konkrete Umsetzung gehen soll. "Beide Städte verständigten sich darauf, die Routenführung und Beschilderung im ersten Halbjahr 2018 abzuschließen."

In der Quartiersarbeit wird laut Langenfelds Beigeordneter Marion Prell bei der für 2018 geplanten Zwar-Gruppe Wiescheid (Zwischen Arbeit und Ruhestand) eine Kooperation mit Solingen angestrebt wird. Die Einbeziehung von Solingen-Landwehr solle "gewährleisten, ein möglichst großes Publikum anzusprechen und es soll der neuen Gruppe helfen, bekannter zu werden und möglichst aktiv zu sein".

Kurzbach gratulierte Langenfeld laut Voss zum gerade gestarteten Projekt "Future City", das mit Stadtschlüssel und anderen modernen Ansätzen den Cityhandel fit für die Zukunft machen soll.

(mei)
 
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