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Langenfeld
Langenfelder besuchen Partnerstädte

Langenfeld: Langenfelder besuchen Partnerstädte
Die Awo-Senioren begeisterten in Senlis mit einem Sketch. FOTO: Awo
Langenfeld. Drei Fliegen mit zwei Klappen: Langenfeld hat mit Besuchen in Senlis und Gostynin die Bande zu gleich drei Partnerstädten gefestigt. Denn neben einer Delegation aus dem Rathaus, die in Polen weilte, trafen Senioren der Arbeiterwohlfahrt im französischen Senlis auch Bürger aus der gemeinsamen Partnerstadt Montale (Toskana). Von Thomas Gutmann

Der Seniorenaustausch mit Senlis feierte sein Zehnjähriges. Auf Initiative von Awo-Begegnungsstättenleiterin Wida Beck fand er 2006 zum ersten Mal statt. 2010 kamen die Senioren aus Montale hinzu. Zum jüngsten Dreiländer-Austausch steuerten die Langenfelder einen Sketch bei. Der gespielte Witz kam so gut an, dass er auf Bitten der französischen Gastgeber tags darauf wiederholt wurde - diesmal auch vor den Gastfamilien und der Senliser Bürgermeisterin Pascale Loisel.

Begrüßt wurden der Awo-Vorsitzende Klaus Kaselofsky und die anderen 13 Langenfelder im "Salle de l'Obelisque" vom Vorsitzenden des Senliser Partnerschaftskomitees, Philippe Jamet. Tags darauf ging es zum Schloss Montataire, wo auch getafelt wurde. Schlossherr Francois Xavier Bernet und seine Tochter Marie-Astride erläuterten die Geschichte des Schlosses.

Beim Abendprogramm, wieder im Salle d'Obelisque, sangen die Italiener, und die Langenfelder spielten ihren Sketch. Weitere Ausflüge führten in das malerisch Schlossörtchen Pierrefond und nach Saint Jean aux Bois, dazu eine Abtei aus dem 13. Jahrhundert im Wald von Compiegne. In Senlis selbst lockte nicht nur die Kathedrale, sondern auch das Stadtfest mit Kirmes. Nächstes Jahr treffen sich die Senioren aus den drei Städten in Montale.

Dem polnischen Gostynin statteten vier Langenfelder einen Besuch ab: Bürgermeister Frank Schneider und sein Büroleiter Armin Müller sowie Elmar Widera und Uwe Augustin vom Partnerschaftskomitee. Vor Ort trafen sie unter anderen mit Bürgermeister Pawel Kalinowski, Stadtdirektorin Hanna Adamska sowie weiteren Vertretern aus Politik und Verwaltung zusammen, darunter Gesprächspartner von beiden Gostyniner Gymnasien, der städtischen Musikschule, vom Fußballclub Mazur, von einer der beiden katholischen Kirchengemeinden, vom Seniorenverein sowie dem Kultur- und Wissenschaftsverein.

Höhepunkt war die Teilnahme an den Feierlichkeiten zum polnischen Nationalfeiertag. Die Langenfelder waren bei der heiligen Messe dabei, beim feierlichen Umzug und dem Rahmenprogramm. Neben Gostynin besichtigten sie auch Warschau und Plock. "Wir haben nicht nur die große Gastfreundschaft genießen dürfen, sondern auch viele wichtige Informationen in den Gesprächen austauschen können, die für unsere gemeinsame Arbeit von großer Bedeutung sind", sagte Bürgermeister Schneider. Es gebe nun neue Ansatzpunkte für Kontakte zwischen Bürgern beider Städte.

Quelle: RP
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