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Langenfeld
Langenfelder erkunden Finnland

Langenfeld. Zum städtischen Motto-Jahr bot die Volkshochschule eine Studienreise an.

Das Land der tausend Seen war das Ziel der diesjährigen Studienreise der Volkshochschule, passend zum Langenfelder Finnland-Jahr. 34 Unternehmungslustige nahmen an der kombinierten Flug- und Busreise teil und erkundeten über eine Woche lang das nördlichste Land in der Europäischen Union.

Die Rundreise startete in der Hauptstadt Helsinki, der "weißen Stadt des Nordens". Stadtrundfahrt und Rundgänge führten unter anderem zum Felsendom und dem Sibelius-Denkmal. Mit dem Boot besuchten die Langenfelder das Weltkulturerbe Festungsinsel Suomenlinna.

Von Helsinki aus führte die neuntägige Rundreise durch die östlichen Seenlandschaft hinaus bis zum Polarkreis. Die Weite der Landschaft und Wälder sowie die unzähligen Seen hätten den Rheinländern sehr imponiert, berichtet die Volkshochschule. Unterwegs wurden Burgen und Schlösser, orthodoxe Kirchen und Klöster sowie besondere Siedlungen besichtigt, aber auch Orte wie das Ski-Sportzentrum in Lathi mit den bekannten Spungschanzen.

Vom Polarkreis ging es für die Langenfelder an der Westküste wieder zurück in den Süden. Neben kleineren Städten wurde dort das Weltkulturerbe Kvarken-Archipel besucht, eine Inselgruppe, dessen Küstenlinie sich im rasenden Tempo von einem Zentimeter pro Jahr aus dem Bottnischen Meerbusen erhebt.

Unter einer sachkundigen Leitung stand auch das Kennenlernen der finnischen Gesellschaft und des Alltags in der parlamentarischen Republik im Fokus.

"Dabei zeichneten sich die Finnen durch eine außerordentliche Freundlichkeit und Offenheit aus", zeigt sich die VHS begeistert. "Entgegen aller Vorurteile gab es kaum Mücken, und das Wetter war gut." Hinzu kamen die hellen nordischen Sommernächte.

(gut)
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