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Langenfeld/Monheim
Langenfelder und Monheimer reisen zum Katholikentag

Langenfeld/Monheim. Diakon Waskowski erwartet ein Treffen im Zeichen der Ökumene, KKV thematisiert soziale Verantwortung.

In acht Tagen beginnt in Leipzig der 100. Deutsche Katholikentag. Auch aus Langenfeld und Monheim reisen Gläubige in die Sachsenmetropole, um beim größten Treffen katholischer Laien hierzulande dabei zu sein. Aus der Pfarre St. Josef und Martin in Langenfeld nehmen zwei Gruppen teil, eine unter der Leitung von Gemeindereferentin Barbara Wortberg, die andere geführt von Diakon Bernd Waskowski (61). Der in der DDR aufgewachsene gelernte Elektriker fährt mit einer achtköpfigen Gruppe nach Leipzig, die sich aus Mitgliedern der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) und der Kolpingsfamilie zusammensetzt. "Der Kirchentag wird sicher stark im Zeichen der Ökumene stehen", sagt Waskowski mit Blick auf die Diaspora Mitteldeutschland. Nur vier Prozent der 570.000 Leipziger sind Katholiken, 80 Prozent konfessionslos. Gleichwohl hat die katholische Kirche dort vor einem Jahr einen spektakulären Neubau eingeweiht: die Probsteikirche St. Trinitatis gegenüber dem Neuen Rathaus. "Auf dieses Bauwerk freue ich mich besonders", sagt Waskowski, der seit 1990 keinen Katholikentag verpasst hat.

Aus Monheim ist von Mittwoch bis Sonntag nächster Woche unter anderen Bernd Wehner, Kirchenvorstand und Bundesvorsitzender des Verbands der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung (KKV), in Leipzig. In Podiumsdiskussionen, bei einem Empfang und am KKV-Infostand will der Verband die soziale Verantwortung von Unternehmen thematisieren. "Wir haben immer am Ideal des ,ehrbaren Kaufmanns' festgehalten, auch in Zeiten schneller Gewinne, als es nicht unbedingt angesagt war, bodenständig zu sein", unterstreicht Wehner.

(gut)
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