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Jubiläumssitzung des Festkomitees
Langenfelds Tollitäten feiern fulminanten Einstand

Jubiläumssitzung des Festkomitees: Langenfelds Tollitäten feiern fulminanten Einstand
Feierbiest im Prinzgewand: Klaus IV. und seine Elke I. in der Stadthalle. FOTO: rm-
Langenfeld. Die Jubiläumssitzung des Festkomitees mit der Proklamation des neuen Prinzenpaars war allererste Sahne: 500 Gäste waren dabei, als Bürgermeister Frank Schneider in der Stadthalle die Reusrather Eheleute Derks als Prinzenpaar Klaus IV. und Elke I. proklamierte. Von Martin Mönikes

In einer schwungvollen Sitzung unter Leitung von Festkomitee-Präsident Benno Schollmeyer erhielten der Speditionskaufmann und seine Prinzessin die Insignien der närrischen Macht. Elke I., selbst Designerin und Inhaberin eines Brautmodengeschäfts, überraschte mit einem selbstgeschneiderten königinnenhaften, glimmernden Kleid in Gold-Orange und einem Diadem.

Auch bei Prinzengewand und Pluderhose von Klaus IV. überwiegt Orange. Kein Wunder, der aktuelle Schützenkönig der Sebastianer in Reusrath und zweimalige Stadtkönig ist Niederländer. Sein von Hans-Werner Jansen geschriebenes Prinzenlied klingt wie der Ohrwurm "Amsterdam". Bürgermeister Schneider mutmaßte, als Prinzenwagen fahre diesmal ein riesiger Wohnwagen durch Langenfeld.

Das Fünf-Stunden-Programm der Jubiläumssitzung (55 Jahre FLK) begann mit Norbert Conrads und seinen kölschen Liedern. Das Jugendtanzcorps Rheinsternchen und erst recht das Kindertanzcorps der Echten Fründe setzen erste Qualitätsmaßstäbe. Der gewiefte Kommandant der vielköpfigen Garde der Funken Rot-Weiß Hürth holte die Gäste das erste Mal von den Sitzen, und diesmal blieb - dank der straffen Sitzungsleitung - auch bei der Verabschiedung der Vorjahrestollitäten und der Proklamation der neuen die gute Stimmung erhalten.

Bauchredner Klaus mit seinem Willi war der einzige Redner des Abends, aber die beiden waren richtig gut. Das Tanzcorps Echte Fründe erwies sich in seinem ersten Sessionsauftritt für das Komitee als wirkliche Freunde und Helfer, eine drohende Programmlücke schlossen sie mit fünf Tänzen voller Akrobatik und begeisterten mit ihrer Musik, nicht nur von der "schäl Sick".

Die Domstürmer brachten den Saal an seine Grenzen - und umgekehrt. Die nur noch stehenden und klatschenden Narren sangen so ausdauernd den Vorjahreshit der Gruppe "ohne Dom, ohne Rhing, ohne Sonnesching", dass die Kölner nur eine Chance sahen: Mit dem ACDC- Klassiker "Highway to hell" und Vorsänger Micky Nauber selbst am Schlagzeug rockten sie gegen Mitternacht die Halle komplett. Die einzige Rakete des Abends hatten sie sich redlich verdient. Mit einer Lasershow schaffte es Lutz Kniep, nach dem Spektakel dennoch einen musikalisch besonderen Schlusspunkt zu setzen. Die Lichter zeigten sogar lokale Motive wie die Kirchtürme von St. Josef und Martin.

Quelle: RP
 
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