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Langenfeld/Monheim
Laufen mit Licht: Viele Stadien sind beleuchtet

Langenfeld/Monheim: Laufen mit Licht: Viele Stadien sind beleuchtet
Bastian Köchling trotzt dem Wetter: Bei Dunkelheit, Regen und Kälte dreht er seine Runden, um sich fit zu halten. FOTO: Ralph matzerath
Langenfeld/Monheim. Auch bei kühleren Temperaturen sollte man das Training nicht aufgeben. Tipp: Dunkle Strecken nur mit Stirnlampe absolvieren. Von Heike Schoog

Bastian Köchling (28) ist eigentlich Fußballer. Er arbeitet im Sportreferat der Stadt Langenfeld. Um seine Kondition zu trainieren, läuft er im Sommer gern im Wald, aber in der dunklen Jahreszeit dreht er seine Runde gern im Hellen - bevorzugt auf den Bahnen des Jahnstadions. Er ist einer, der jetzt vom Service der Stadt profitiert. Die schaltet jeden Montag und jeden Mittwoch jeweils gegen 17 Uhr (frühestens aber ab Einbruch der Dunkelheit) zwei Masten der Flutlichtanlage im Stadion an. Bis 20 Uhr ist es auf der Kunststofflaufbahn und dem Natur-Rasenplatz dann hell. "An den anderen Tagen trainieren Vereine auf dem Platz. Dann ist die Flutlichtanlage ohnehin in Betrieb und Läufer könne während dieser Zeit ebenfalls ihre Runden drehen", sagt Carsten Lüdorf, Referatsleiter Kindertagesstätten, Schule, Sport, der damit auf Anfragen von Sportlern reagiert. Die Regelung gilt bis Ende Februar, ausgenommen sind die Weihnachtsferien. Nordic-Walking-Stöcke sind nicht erlaubt.

Auch in Monheim ist Laufen auf den Sportplätzen in den Wintermonaten bei Licht möglich, wenn dort Fußballmannschaften trainieren. Lediglich bei Starkregen oder Frost werden die Plätze gesperrt, teilt die Stadt mit. Im Heinrich-Häck-Stadion in Monheim an der Lichtenberger Straße kann man wochentags täglich bis 21 Uhr mit Licht laufen. Auf dem Sportplatz an der Grazer Straße ist das Licht wochentags täglich bis 21.30 Uhr an. Wer auf den Sportplätzen während des Trainings laufen möchte, sollte sich vor Ort kurz mit dem Trainer absprechen. Generell haben die Mannschaften mit laufenden Gästen kein Problem.

Darüber hinaus ist natürlich auch das Laufen am Rhein oder auf beleuchteten Fußgängerwegen möglich. Im Knipprather Wald sind Läufergruppen mit Stirnlampen und leuchtenden Westen unterwegs.

Was beim Laufen in Kälte zu beachten ist, erklärt Fitness-Experte Alex Battisti:

Richtig anziehen nach dem "Zwiebelprinzip": Funktionsshirt, Longsleeve-Shirt, winddichte Laufjacke. Füße, Hände und Kopf sollten ebenfalls eingepackt werden, da über diese Körperteile relativ viel Wärme verlorengeht.

Auf sich aufmerksam machen mit reflektierende Streifen an Kleidung und Schuhen. Gegebenenfalls Stirnlampe tragen. In unbeleuchteten Gebieten empfiehlt es sich, leichte Stirnlampen zu tragen.

Warm-Up ist im Winter besonders wichtig - am besten schon zuhause. Übungen wie Jumping Jacks, Mountain Climbers und kurze Stretchings über fünf bis zehn Minuten reichen.

Auf die Atmung achten So viel wie möglich durch die Nase einatmen. So wird die Luft auf dem Weg zur Lunge erwärmt. Oft reicht eine flache Atmung aus. Darüber hinaus hilft oft ein Halstuch vor Mund und Nase, um die Atemluft zusätzlich leicht zu erwärmen. Asthmatiker sollten ihren Arzt konsultieren.

Trinken Auch wenn wir im Herbst und Winter weniger Durst haben, verbraucht der Körper beim Laufen viel Wasser.

Schnell ins Warme Nach dem Auslaufen sollte man sich schnell ins Warme begeben.

Quelle: RP
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